Hallo zukünftiges Ich

Und? Wie ist die Geschichte geworden? Im Moment bin ich noch am Anfang, habe grade erst die 20.000 Wörter-Marke geknackt. Vor mir schweben schon vage Gedanken von dem Ausgang der Geschichte und dem Weg, der mich und meine Charaktere dort hinführen wird. Doch wie ich mich kenne wird es dann doch irgendwie anders sein als ich es mir im Moment vorstelle. Wie viel am Ende wohl noch von der Grundidee übrig geblieben ist? Nun ja – schon jetzt hat die Grundidee von mehrere Methamorphosen durchschritten und übrig geblieben ist allein der Arbeistitel der Geschichte, der eigentlich kaum noch etwas mit der momentanen Geschichte zu tun hat: „Dark Ship“. Dämlicher Titel, ich weiß – aber ich denke, dass auch mein zukünftiges Ich mit der Titelfindung noch Probleme haben wird, deshalb erwarte ich nun ein mildes Lächeln und ein wissendes Nicken.
Eigentlich begann das Projekt mit dem Gedanken, dass ich eine Horror-Geschichte schreiben wollte. Eine Horror-Geschichte, die auf einem im All schwebenden Raumschiffswrack spielt. Klang gar nicht schlecht und ich begann mit der Planung. Und schon mit der ersten Planungsfrage: „Wie bringe ich Leute dazu auf dieses Schiff zu gehen?“, warf ich auch schon alles um. Denn von den vielen Möglichkeiten erschien mit die Suche nach kostenlosen Ersatzteilen für das eigene Schiff am besten. Und damit begann auch schon das Ende der Horrorgeschichte. Ich weiß gar nicht mehr wie genau es vor sich ging, doch nachdem ich erst einmal beschlossen hatte die Suche nach Ersatzteilen als Grund zu nehmen, fand ich mich auch schon mit der Besatzung des Raumschiffes Quercus auf dem Planeten Castor wieder und stellte fest, dass die stimmigste Beschreibung für meine Geschichte folgende ist: Man nehme die Welt des Spieles „Fallout“ und verlege sie in den Weltraum. Und das klingt doch irgendwie verdammt cool! Und nachdem ich nun auch die ersten Besatzungsmitglieder der Quercus kennen gelernt habe, kann ich es kaum erwarten weiter zu schreiben. Ich bin mir sicher: Vor mir liegt ein verdammt spannender Trip. Und ich hoffe sehr, dass du – mein zukünftiges Ich – diese Erwartungen mit einem breiten Grinsen und einem Nicken bestätigen wirst.

Liebe Grüße aus dem März 2016
Dein vergangenes Ich

Pin It on Pinterest

Share This