Hey Daniel der Zukunft!

Wir beide wissen, die Idee haben wir schon echt lange, du ja noch viel länger als ich!
Aber sie lässt uns auch nicht los, wir hören eine Weile auf, an sie zu denken, aber kommen immer wieder darauf zurück.

Angefangen hat es mit den Überlegungen über ‚magische Zombies‘, und mittlerweile ist es eine Welt, in der ein junger Waldhüter
seine Heimat von einer gefährlichen Seuche befreien muss. Ursprung dieser magischen Katastrophe ist Emorat, ein mächtiges magisches Wesen, das vor Äonen auf den Planeten herabkam. Es erklärte den Völkern, dass sie mit ihrem Streben nach Macht und technologischer Weiterentwicklung der Natur schadeten, und lehrte sie, wieder zu ihren Ursprüngen zurückzukehren. Nach tausenden Jahren des friedlichen Lebens in Einklang mit Natur und Umwelt jedoch unternimmt eine korrupte Gruppe von technologiebessesenen einen hinterhältigen Anschlag auf die Stätte, in der Emorat seine stillen Wache verbringt. Sie versuchen, Teile seines Körpers abzutrennen, um sie als Energiequelle zu nutzen, doch misslingt der Versuch, und Emorat erwacht. Allerdings ist durch den Eingriff nun seine emotionale und mitfühlende Seite isoliert von der puren Rationalität und dem unendlichen Wissen, das er in sich birgt. Er kommt zu dem Schluss, dass dieser Planet von allen zivilisierten und darum gefährlichen Arten gesäubert werden muss. Um dies so effizient wie möglich zu erreichen bringt er die Seuche über den Planeten, um sich die Natur zu Diensten zu machen, und mit ihrer Hilfe die große Reinigung durchzuführen.

Das alles klingt so vollgepackt mit Informationen, so konzentriert, kompliziert. So fühlt es sich zumindest für mich gerade beim Schreiben an. Ich bin mir sicher, dass du mittlerweile einen Weg gefunden hast, deine Vorstellungen wesentlich verständlicher darzustellen, und das sich auch viele Unklarheiten gelöst haben.

Da diese Geschichte vor Allem als Basis für ein Game dienen soll, habe ich mich bisher noch so gut wie gar nicht mit dem Waldhüter an sich beschäftigt, der die Geschichte erleben wird. Natürlich ist seine Einstellung zu seiner Heimat von enormer Wichtigkeit, aber es bietet eine gute Projektionsfläche für den Spieler, wenn die Persönlichkeit des Protagonisten nicht allzu stark definiert ist.
Viel wichtiger ist die Welt an sich, in der sich die Geschichte abspielt, die die Geschichte ist, und auch die Art, wie sich der Spieler später in ihr bewegt und wie er mit ihr interagiert.

Mal sehen, ob du darüber auch noch so denkst, wie ich!
Greetz, Daniel

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