Liebes Zukunfts-Ich,

wie du weißt, haben wir diese Idee schon seit einer Ewigkeit – selbst Jahre, bevor wir zum ersten Mal begonnen haben, zu schreiben, ist sie schon in unserem Kopf herum gespukt – und der erste Schreibversuch war… nun ja, eher bescheiden (aber was kann man von einer 12-Jährigen erwarten?) und dann ist der USB-Stick kaputt gegangen. Also haben wir die Idee ignoriert, vergessen, sie wurde zu einem Mahnmal unseres Versagens – bis zum NaNoWriMo 2014. Endlich haben wir durchgehend geschrieben, jeden Tag, kontinuierlich, ohne einen Plan, was wir überhaupt tun. Und dann kurz vor Ende, kurz vor den 50k haben wir aufgegeben. Und die Geschichte für ein weiteres Jahr ignoriert.
Beim NaNo 2015 haben wir dann endlich weiter geschrieben, wenn auch nicht mit mehr Planung, aber einem Ziel. Dieses Mal sind wir sogar ein bisschen über die 50k hinaus, aber hatten dann das Problem, auf das man früher oder später mit fehlendem Plotting einfach stößt – Logikfehler und keine Ahnung, wie wir weiter schreiben sollen.
Aber, neues Jahr, neues Glück! Gut, der Februar ist nicht so toll verlaufen, aber zumindest im Januar haben wir mehr für diese Geschichte getan, als in den vergangenen zwei Jahren, wenn auch bei weitem nicht genug. Und ja, wir werden noch mal alles umschreiben müssen, das steht fest. Aber das ist nicht schlimm. Denn jedes Mal, werden wir ein wenig besser.
Und genau darum geht es auch. Sich verbessern. Diese Idee aus dem Kopf – und zu nem Ende – bekommen. Je nachdem, wie viel Lust wir danach noch haben, können wir direkt neu schreiben, oder was ganz anderes anfangen. Das Wichtigste ist einfach, wirklich dran zu bleiben. Nach diesem einen Monat Pause weiter machen. Wirklich.
Selbst wenn es nur irgendeine kitschig-kindische Vampirgeschichte ist, die vermutlich niemals jemanden ernsthaft interessieren wird – das ist nicht wichtig. Wir schreiben in erster Linie für uns, nicht für die anderen. Und zumindest EINEN Hardcore-Fan haben wir ja ohnehin.

Greetings,
Du

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