Liebes zukünftiges ich. Als allererstes bitte ich dich sämtliche hier auftretenden Schreibfehler zu entschuldigen. Sollte es dir mittlerweile gelungen sein, korrekte Rechtschreibung zu lernen, herzlichen Glückwunsch. Wir wissen beide, schlechte Rechtschreibung ist einfacher zu überarbeiten als schlechte Geschichten 😉
Ich bin mir sicher was das angeht wirst du mir verzeihen.
Würde ich ausführlich über alles Berichten wäre dieser Brief wohl so lang wie eine Novelle deshalb werde ich dir, so sehr es mich auch schmerzt, nur sehr stark zusammengefasst berichten.

Zum eigentlichen Thema. Ich plane eine Herzensgeschichte zu schreiben. Ich habe mir meine eigene Welt ausgedacht die geografisch sehr der unseren ähnelt. Wichtig ist vorerst nur, dass es zwei sehr große Kontinente gibt.
Der eine Kontinent wird von einem großen alten Kaiserreich beherrscht in dem eine neue Kirche aufblüht.
Das andere ist ein riesiger Flickenteppich aus Republiken, kleinen Königreichen und anderen kuriosen Zusammenschlüssen verschiedener Wesen.

In der Geschichte geht es darum, dass viele verschiedene Götter dieser Welt , aus Menschen Tieren und Pflanzen eine Vielzahl an Geschöpfen erschaffen haben. Einige dieser Geschöpfe sind ungern von Menschen gesehen.
2 Davon sind die Hauptfiguren der Geschichte.
Edgar ein alter Mann ist ein Carnivor ein Wesen, erschaffen um alles andere übernatürliche zu jagen und zu verschlingen. Carnivore werden stärker indem sie die Herzen ihrer Feinde essen und sind darum in der ganzen Welt als Kannibalen gefürchtet. Edgar hat seine Fähigkeiten im Krieg als Soldat genutzt, ist aber nicht die bösartige Todesmaschine für die ihn alle halten. Er ist einfach ein normaler Kerl der sein Leben lebt und tut was er tun muss um seine Familie zu ernähren und zu schützen.
Sein 12 jähriger Enkel Wiliam ist ein Nekromant und Nachkomme eines der mächtigsten Nekromanten des alten Kaiserreichs. Er weis noch überhaupt nichts von seinen Kräften und auch nichts von seinem Erbe.
Er selbst hält sich für einen vollkommen normalen Jungen.

Die neue Kirche des Kaisserreichs glaubt an einen einzigen wahren Gott und hat sich dazu entschieden ihr Land von allem zu reinigen was von anderen Göttern geschaffen wurde. Sie ist das äquivalent der katholischen Kirche, zur Blütezeit der Inquisition. Nur, dass diese Kirche auf die Hilfe von Engeln und anderen Geistern zurückgreifen kann.

Diese Kirche ist nun auch hinter William her. Dieser wird von seinem Großvater aus dem Land geschmuggelt und soll an das andere Ende des zweiten Kontinents gebracht werden. Somit beginnt eine Reise durch ein verrücktes und gefährliches Land, mit Fanatikern der Kirche und Kopfgeldjägern im Rücken.

Später soll auch noch aufgelöst werden, dass es tatsächlich einen wahren Gott gibt. Dieser hat die Welt und seine Engel erschaffen ist dann aber spurlos verschwunden.
Die Engel führerlos und verwirrt haben sich in alle Richtungen verstreut und viele von ihnen sind auf die Erde hinabgestiegen. Diese wurden die neuen Götter die mit seiner Schöpfung experimentiert und alle möglichen Abarten des Lebens erschaffen haben.

Die Geschichte bedeutet mir aus vielen Gründen einiges. Zum einen geht es mir sehr stark um Moral und Schubladendenken. Man sucht sich nicht aus als was man geboren wird, dennoch verurteilen einen die Leute deswegen.
Religion ist an sich nichts schlechtes, kann aber pervertiert und ausgenutzt werden.
Ganz abgesehen davon, dass es auch dort auf den Blickwinkel und die eigene Moral geht.
Unsere Welt ist grau. Ein Mensch kann sowohl gut als auch böse sein. Ich will weg von dem typischen schwarz-weis denken und interessante Konflikte sowie Charaktere schaffen bei denen jeder Leser für sich selbst entscheiden muss ob ihre Aktionen richtig oder falsch sind.
Zu guter letzt ist die Geschichte mir wichtig weil sie in meiner eigenen Welt spielt und ich damit einen ganzen Kosmos habe auf den ich meine Ideen, Szenarien und abgedrehten Charaktere los lassen kann.

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