Hallo Zukunftsrosa,
wie geht’s dir so? Ich hoffe, du schreibst immer noch. Falls nicht, sollte ich dir vielleicht mal auf die Sprünge helfen, warum du wieder damit anfangen musst. Du liebst es zu schreiben. Du liebst Worte, ihren Klang, sie so aneinanderzureihen, dass es ein Kunstwerk ist, obwohl die einzelnen Fragmente wahrscheinlich eher unbedeutend wirken. Du liebst sogar das Geräusch der Tastatur, wenn du tippst.
Und du liebst Sankari. Diese Idee spukt schon so lange in deinem Kopf herum. Ich hoffe, inzwischen hast du nicht nur einen Teil davon aufs Papier gebracht, sondern die ganze Reihe. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob sie es wert ist geschrieben zu werden, denn Zweifel gehören anscheinend zum Schreiben dazu, aber du wirst es wissen.
Aber nun zur Idee. Für den Fall, dass du sie vergessen hast: Es geht in Sankari um Vertrauen – vor allem um Vortrauen, aber auch um Enttäuschungen, da beides irgendwie zusammenhängt. Es geht darum, trotz der schlechten Erfahrungen nie die Hoffnung aufzugeben. Und falls man sie verloren hat, sie wiederzufinden. Es handelt von Liebe. Solcher Liebe, die einen Flügel verleiht und sie gleichzeitig stutzt, sodass man weit fällt – dem Abgrund entgegen. Und von Freundschaft. Tiefer Freundschaft, ohne die man nicht leben kann und will. Sankari erzählt die Geschichte eines Mädchens, die glaubt, sich gefunden zu haben, bis sie alles verliert. Von Seelen, gebrochenen Herzen und Tränen. Von Lachen, Träumen und Kunst. Und davon, wer man selbst ist.
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich mag es. Selbst an den Tagen, an denen ich alles verbrennen möchte, gibt es einen Teil von mir, der Sankari immer noch liebt und schreiben will. Also tu es. Und wenn du die Idee endlich niedergeschrieben hast, gibt es andere, die darauf warten, erzählt zu werden.

Bis bald,
deine Vergangenheitsrosa

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