(Wie schon bei der Bewerbungs-Aufgabe vor ein paar Tagen nehme ich den Antagonisten aus Larkins Buch, der dann zum Protagonisten in meinem wird.)

»Scheiße!« Wütend schlägt er gegen die Aufzugtür. Dann setzt er sich in die Ecke des Fahrstuhls und vergräbt seinen Kopf zwischen den Knien. »Und was jetzt?«, frage ich vorsichtig. »Was jetzt? Jetzt sind wir hier eingesperrt, bis irgendwer bemerkt, dass das Ding nicht funktioniert.« Eingeschüchtert setze ich mich in die gegenüberliegende Ecke und schaue ihn an. Nach einiger Zeit beginnt er, auf die Wände einzuschlagen. Sein Blick ist verzweifelt. »Hey, ist alles okay mit dir?«, versuche ich noch einmal, mit ihm zu sprechen. »Ja, nein, also… es ist nur… ich hätte heute ein wichtiges Bewerbungsgespräch gehabt. Wenn ich dort nicht genommen werde, ist meine Zukunft endgültig im Arsch!« »Du hast dich auch hier beworben?« Langsam legt sich ein Lächeln über sein Gesicht. »Und ich dachte, ich bin der einzige, den so etwas noch interessiert.« Nun muss ich auch grinsen. »Ich bin übrigens Larkin.« Er nickt mir zu. »Raven.«

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