Noah fuhr sich unbewusst mit den Händen durch sein mittel-blondes Haar. Ihm war gar nicht bewusst gewesen das er den Weg zum Hafen eingeschlagen hatte. Und doch konnte und wollte er um nichts in der Welt mehr umkehren. Sein blick wanderte über die nächtliche Skyline seiner Stadt, versank kurz in den zahlreichen Lichtern, und wandte sich dann wieder den Schiffen und Booten zu die hier vertaut waren.
Arm und reich waren auch hier fein säuberlich voneinander getrennt, so das hier vor den alten Lagerhallen auch heruntergekommene Boote lagen und weiter hinten, an den Dock ankerten die Yachten der Reichen. Noahs Blick glitt verträumt über das dunkle Wasser in dem sich die Lichter farbig spiegelten, dann sah er hoch zu der größten der Yachten. Der „Seaqueen“, die Yacht von Adrian Thorne. Majestätisch lag sie auf den dunklen Wellen und Noah wünschte sich in diesem Moment nichts mehr als an Board dieses Schiffes zu gehen und damit wegzufahren.
Wie schön wäre es all seine Sorgen, Ängste und Probleme hinter sich zu lassen?
Noah seufzte leise und setzte seinen Weg am Pier entlang fort. Der Wind hatte aufgefrischt aber es war trotzdem noch angenehm warm. Er schlenderte an der Seaqueen vorbei und besah sich den wunderschönen Sternenhimmel als er hintersich auf einmal eine bekannte Stimme vernahm. „Verfolgen sie mich, Mister Cross?“

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