Gelangweilt laufe ich durch die Galerie und werfe ab und zu einen Blick auf die Bilder. Warum mussten wir uns auch ausgerechnet hier treffen? Doch dann erregt ein Bild am Ende des Ganges meine Aufmerksamkeit. Es ist ein Gemälde von einem kleinen Hafen mit einigen alten Booten im tiefblauen Wasser. Ich weiß nicht, warum, aber es berührt etwas in meinem Herzen. Ein paar Minuten lang starre ich darauf, dann überfluten mich die Erinnerungen. Die Erinnerungen an einen Ort, den ich schon so lange kenne, dass ich ihn fast vergessen hatte. Bilder blitzen in meinem Kopf auf. Mein Vater, wie er auf dem nahe gelegenen Markt Essen für mich und meinen Bruder kauft. Wir drei in dem kleinen Boot, dass schon meinem Urgroßvater gehörte. Der Sturm. »Raven, da bist du ja«, reißt Caleb mich aus meinen Gedanken. Ich laufe zu ihm, doch mein Herz bleibt bei diesem Bild, der Erinnerung an mein altes Leben.

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