Es war einmal ein Mädchen namens Felicitaz. Sie lebte mit ihrem Vater in einem Weingut am Rhein. Jeden Tag war es die selbe alltägliche Routine. Sie ging zur Schule, half ihrem Vater mit der Winzerei und wenn sie frei hatte malte sie, las Bücher oder wanderte durch die Weinberge ringsum. Ein einfaches, langweiliges Landleben, dem sie bisweilen gerne entkommen würde.
Eines Tages aber kommt frischer Wind in ihr Leben. Ihr älterer Bruder, Keeth, zieht aus der Stadt zu ihnen, nachdem seine Mutter ihn rauswarf. Er stellt sich als distanzierter, schwieriger Charakter heraus, dessen bisheriges Leben nicht immer einfach gewesen war. Trotzdem taut er Felicitaz gegenüber auf. Er begleitet sie öfter raus in die Weinberge. Deshalb beschließt Felicitaz ihm einen ihrer liebsten Orte zu zeigen. Eine geheimnisvolle Höhle, die sie schon einige Male besucht hatte.
Der Ausflug verläuft nicht wie geplant. Sie verlaufen sich in den scheinbar endlosen Gängen.
Schließlich treffen sie auf Skoll und Hati, zwei Jungs, die ihnen eröffnen, sie befänden sich in den Wurzeln des Weltenbaumes Yggdrasil. Von den verwirrten Menschen amüsiert, bieten sie an, die zwei wieder nach draußen zu begleiten. Doch der Ausgang wurde versiegelt und der Weg zurück in die Welt der Menschen versperrt.
Deshalb versuchen sie über die übrigen neun Welten, die Yggdrasil miteinander verbindet, zurück zu finden. Schnell stellt sich heraus, dass sie dabei verfolgt werden. Riesen, Trolle und Nachtalben jagen sie. Schergen des Gottes Loki, der in den zwei Kindern eine Bedrohung sieht. Ihre Ankunft könnte seine Pläne zu Nichte machen. So irren sie verfolgt durch die neun Welten. Bis ihnen schließlich die Hilfe der Asen, der Götter, zu Teil wird.
Doch noch immer gilt es Loki aufzuhalten. Denn dieser führt selten gutes im Schilde.

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