Es war einmal _ein Dude, der einfach so in den Tag hineinlebte und schwer beeindruckt war, von den vielen auf Bäumen wachsenden Äpfeln. Er selbst hatte schon die ein oder andere Him- bzw. Brombeere gegessen__. Jeden Tag bewunderte die fruchtige Pracht an den hohen Bäumen. War verzückt darüber, wie sie süß und lockend an den Zweigen wippten. Zugleich war er betrübt über die Unerreichbarkeit und dass kaum ein Apfel ihm in den Mund fiel. Und wenn er sich bemühte, erwischte er meist die mit den fauligen Stellen. Eines Tages aber fand er in einem magischen Brunnen ein Zauberbuch. Darin stand genau beschrieben, was er zu tun habe, um so viele Äpfel zu vernaschen, wie immer ihm gelüstete___. Deshalb lernte er fleißig. Nicht nur in der Theorie, immer wieder ging er auch aufs Feld hinaus, um seinen Umgang mit den süßen Dingern zu üben ___. Deshalb spürte er bald, dass es nicht nur um die Äpfels ging, sondern größtenteils um seine Weltsicht und die Verbeserung derselben___. Bis schließlich der Frühling kam, der Sommer und der Herbst und der Herbst ihm den Lohn brachte, den er sich immer gewünscht hatte: Eine ganze Schale reifer, süßer, knackiger Äpfel, gepickt von ihm selbst nach seinem Gusto___.

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