Es war einmal ein junges, hübsches Mädchen, das seinen Vater über alles liebte. Jeden Tag begleitete sie ihn, wenn er zu Reisen in ferne Länder aufbrach, was selbstverständlich nur in seinen Träumen stattfinden konnte, denn sie galt als vogelfrei. Eines Tages aber, so sagte man ihm, würde sein Mädchen zu ihm zurückehren, nur wann, diese Frage wurde ihm jedes Mal aufs Schmerzlichste verweigert. Deshalb verbarg er sich in der dunkelsten Ecke seines Schlosses, den Blick auf die Weite der smaragdgrünen Landschaft gerichtet, eine Aussicht, die Erinnerungen durch seine Träume wabern ließ. Deshalb beschloss er, seinem Leben ein Ende zu setzen, sich den Mächten hinzugeben, die ihm sein eigen Fleisch und Blut einst aus den Armen entrissen. Bis schließlich die Welt um ihn herum in Dunkelheit versank und er erkennen musste, dass er es war, der sie verriet, er war Finjas nächtlicher Verfolger und der Tod sollte ihm noch viele Jahrhunderte lang verwehrt bleiben.

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