Sanft nimmt Raven Dilaras Hand. Ich schaue ihn unsicher an. „Lass uns gehen, Schatz“, flüstere ich ihm zu. „Habt keine Angst“, meldet sich da die Wahrsagerin zu Wort. „Komm her, mein Kind.“ Sie streckt die Hand nach Dilara aus. „Fassen sie meine Tochter nicht an!“, rufe ich, halb ängstlich, halb wütend. Wieso hat sie so komisch geschaut, als sie die Kleine gesehen hat? „Keine Sorge, ich tue dir nichts, Dilara.““Woher weißt du, wie ich heiße?“, fragt diese ganz fasziniert. Madame Cassandra schaut nun Raven und mich an. „Bitte setzen sie sich, damit ich ihnen alles erklären kann, ja?“ Raven legt beschützend den Arm um meine Schulter, als wir ich mich widerwillig setze. „Ich … habe ihre Tochter in meinen Träumen gesehen. Und sie war nicht alleine. Sie“, sie zeigt auf Raven, „waren bei ihr und ein anderer Mann. Er sagte, er wolle sich für eine gewisse … Hannah? Haley? Egal, jedenfalls wollte er sich rächen. Er hat mit dem Messer auf Dilara eingestochen…“ „Harper…“, flüstert Raven und wird ganz blass. Ich verstehe gar nichts mehr. Das kann sie doch nicht ernst meinen! „Passen Sie gut auf Ihr Mädchen auf, ja?“, bittet die Wahrsagerin mich nun. Raven packt Dilara, nimmt sie auf den Arm und lässt mich völlig verwirrt mit dieser Verrückten zurück.

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