Tag 20 - Die Wahrheit der Wahrsagerin

Tag 20 – Die Wahrheit der Wahrsagerin

Nichts ist, wie es scheint

Für die heutige Aufgabe stellen wir uns vor, dass eine deiner Figuren verheiratet ist und ein Kind hat. Die glückliche Familie schlendert über den großen Jahrmarkt, der einmal im Jahr in die Stadt kommt. Das fünfjährige Kind schaut mit weit geöffneten Augen auf die verschiedenen Schaubuden und Karussells, an denen sie vorbeikommen. Es ist völlig fasziniert von den dargebotenen Attraktionen, die es vielleicht sogar zum ersten Mal richtig wahrnimmt.

Eine der bunten Buden nimmt plötzlich seine ganze Faszination ein und es zieht Mama und Papa unwillkürlich aber fokussiert in die Richtung dieser Bude. Dabei weiß es eigentlich gar nicht, was sich in der Bude befindet..

»Madame Cassandra?«, liest deine Figur mit leicht abschätzigem Unterton von dem schräg über dem Eingang hängenden Holz-Schild ab, dessen Lämpchen sich im Takt verfolgen, wie eine unaufhörliche Armee von Ameisen. Aber das Kind zieht die Erwachsenen weiter hinter sich her, in den Eingang hinein.

Innen angekommen bietet sich ihnen ein ganz neues Bild. Die Bude wirkt von Innen viel größer und vor ihnen steht ein elegant wirkender Tisch, vor dem genau passend zwei große und etwas kleinerer Stuhl stehen – so als hätte jemand gewusst, dass die drei hier erscheinen werden. Nachdem alle Platz genommen haben, tritt Madame Cassandra hinter einem dunklen, aber mit glitzernden Sternchen versehenen Vorhang auf den Tisch zu und begrüßt die Familie. Ihr Blick schweift über eine große Glaskugel hinweg zu jedem einzelnen Mitglied der Familie. Dann erstarrt ihr Blick, als habe sie etwas schreckliches gesehen, genau in dem Moment, als sie das Kind anschaute.

Überlege dir, wie diese Szene weitergeht und was Madame Cassandra der Familie nun offenbaren wird. Hat es vielleicht etwas mit der Zukunft des Kindes zu tun? Oder war alles nur Hokus Pokus und sie sagt die Zukunft eines ganz anderen Familienmitglieds aus? Es liegt nun in deiner Hand.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Eine deiner Figuren ist samt Familie (PartnerIn und etwa 5 jähriges Kind) auf dem Jahrmarkt unterwegs, als das Kind die Eltern mehr oder weniger in die Bude der Wahrsagerin »Madame Cassandra« drängt. Dort angekommen fokussiert die Wahrsagerin nacheinander jedes einzelne Familienmitglied und starrt das Kind mit erschrockenem Blick an. Überlege dir nun, wie diese Szene weitergeht. Was sagt »Madame Cassandra« zum Kind oder zur Familie? Sagt sie etwas über die Zukunft? Sagt sie etwas über noch nicht stattgefundene Geschehnisse? Entdecke es mit deinen eigenen Worten.

Bearbeitungszeit:

Etwa 30 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe bis dreiviertel DinA4 Seite

  • Kopiere deinen Text in dieses Feld.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 20: Die Wahrheit der Wahrsagerin

Madame Cassandra geht auf den kleinen Jungen zu. Sie schreit fast: "Endlich kommst du zu mir! Du musst doch von deiner Aufgabe erfahren! DU bist der Auserwählte, der uns alle retten wird." Der kleine Junge schaut sehr verwirrt drein, aber die Frau spricht weiter. "In...

Tag 20: Die Wahrheit der Wahrsagerin

Penny schaut mit genauso stählernem Blick die Wahrsagerin an, wie sie ihren Sohn Luca anschaut. Toni war ihr dabei keine grosse Hilfe, den der schaut fasziniert von Wahrsagerin zu Sohn und von Sohn zu Wahrsagerin. Toni und Penelope selber war gerade eine rosige...

Tag 20: Die Wahrheit der Wahrsagerin

Verena und Markus blieben ruhig sitzen. Der kleine Vincent rutschte auf seinem Sessel hin und her. „Bleib ruhig“, fauchte Verena. „Kann ich nicht. Der Sessel ist so heiß“, wimmerte Vincent. Madame Cassandra lächelte. „Das bildest du dir bloß ein. Lass mal fühlen“,...

Tag 19: Unter meinem Bett

... dass in der Ecke des Raumes steht, befindet sich in der dunklen Ecke eine kleine Türe. Nachts wenn ich schlafe kommen winzige, verschiedenfarbige, verschiedenformige Ideen heraus. Manche sind Männlein, manche Weiblein, manche Kinderlein und manche Tierlein. Ab und...

Tag 19: Unter meinem Bett

Es tut mir leid, aber es wird ein wenig morbid. Ich habe kein Bett, sondern nur eine Matratze, die direkt auf dem Boden liegt. Darunter befindet sich nichts, nur Staub und vielleicht ein paar Haare oder verlorene Zettel. Allerdings, wenn ich so von oben gucke, dann...

Pin It on Pinterest

Share This

Durch die weitere Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen