Der Lärm ist unerträglich. Ich kauere mich auf den Boden und halte mir die Ohren zu. Eigentlich wollte ich doch nur spazieren gehen! Wieso muss die Welt denn gerade jetzt untergehen? Dann ist es plötzlich wieder still. Vorsichtig stehe ich auf und sehe mich um. Die Bäume, Büsche, Steine, alles sieht genauso aus wie vorher. Doch als ich mich umdrehe, bleibt mir fast das Herz stehen. Das Ding, das den Lärm verursacht hat, ist riesig. Eine Elefantenherde hätte locker hineingepasst. Aus seinem Inneren leuchtet es grün. Das Metall ist überall verbeult. Offensichtlich ist es vom Himmel abgestürzt. Aber wie kann sowas überhaupt fliegen? Dann kommt mir ein Verdacht. Ist das etwa…? Nein, das kann doch nicht sein. Ein UFO? Energisch schüttele ich den Kopf. Jetzt drehe ich wirklich durch. Ich will schon wieder gehen, als ich den kleinen Hund entdecke, der neben mir sitzt. Er hat kein Halsband und sieht abgemagert und zerzaust aus. „Hey, mein kleiner. Was machst du denn hier? Hat dieser Krach dich auch so erschreckt?“ Ich strecke die Hand nach dem Streuner aus und will ihn ein wenig trösten. Da sehe ich seine gefährlich grün leuchtenden Augen…

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