Steffen merkte, wie seine Lungen wegen der kalten Luft und der Rennerei brannten. Doch ihm war es egal, dass einzige was zählte, war das monotone Hecheln seines Hundes Lucky hinter ihm und dass er möglichst schnell diesen Berg heraufkam, denn in der heutigen Zeit brauchte es nicht viel, bis ein anderer auf die gleiche Idee kam.
Doch kaum hatte er diesen Gedanken zu Ende gebracht, hatte er die Spitze des Berges erreicht.
Die eigentlich keine Spitze war, sondern eine weite Ebene, auf zweitausend Metern Höhe.
„WAU!“
„Ja Lucky, dass ist sie“, sagte Steffen zu seinem Hund.
Langsam gingen sie auf dass jahrtausendalte Wrack zu, dessen hölzerne Planken von Wind und Wetter, Sonne und Regen völlig zerfressen war. Ein Aussenstehender, ein Nichtwissender konnte nicht im geringsten Ahnen, was er hier vor sich hatte. Für ihn war es nur ein Haufen uraltes Haus. Für Steffen war dieser Haufen Holz, aus dessen Körper einzelne Holzbretter wie Walfischgerippe hervorstachen, viel mehr.
Er spürte, das Lucky neben ihm sass und auf weitere Komandos seinerseits wartete, doch er konnte den Blick einfach nicht von seiner Entdeckung abwenden.
Endlich hatte er sie gefunden.
Die Arche.

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