Tag 22 - Der verlorene Kopf

Tag 22 – Der verlorene Kopf

Mordzeuge verliert Gedächtnis

Deine Hauptfigur besucht einen alten Bekannten, der ein Magnat in seinem Bereich ist. Zwar ist der Bekannte beim Zeitpunkt des Eintreffens nicht da, wird aber jeden Moment zurückerwartet, wie die Sekretärin verrät. Da sie die Hauptfigur ebenfalls gut kennt, lässt die Sekretärin sie schon einmal in das große Büro des Bekannten und schließt die Tür hinter ihr wieder.

Verschiedene Details im Büro zeugen von der Machtposition des Bekannten und können einen leicht einschüchternden Eindruck auf Fremde und Untergebene haben. Aber zum Glück ist die Hauptfigur weder fremd noch Untergebener, weswegen sie sich von diesen Dingen nicht einschüchtern lässt. Statt dessen fällt ihr Blick auf ein Fernrohr, das auf einem Stativ vor der großen Fensterfront sitzt, und ihre Neugier ist geweckt.

Sie blickt durch das Fernrohr und kann erst einmal gar nichts erkennen. Um Sterne zu sehen ist es zudem viel zu hell und von hier aus ist der Blick auf den Himmel stark begrenzt. Also lässt sie das Fernrohr über die Fenster des auf der anderen Straßenseite liegenden Gebäudes fahren. Die meisten von ihnen sind dunkel und es sind keine Personen zu sehen. Aber dann, das Fernrohr ist schon fast wieder auf dem Weg zum nächsten Fenster, entdeckt die Hauptfigur eine Person, einen Mann im Pyjama. Schnell wird das Fernrohr auf die neu entdeckte Person ausgerichtet. Sie steht am Fenster und blickt traurig nach draußen, wahrscheinlich nach unten auf die breite Straße. In diesem Moment erscheint eine zweite Person im Blickfeld. Sie hat lange, blonde Haare und irgendetwas kommt der Hauptfigur an ihr seltsam vor. Für den Moment glaubt sie sogar, einen spitzen Gegenstand aufblitzen zu sehen. Der Mann am Fenster dreht sich nun um und es scheint, als würden die beiden heftig streiten. Dann verschwinden Sie für einen Moment hinter dem seitlichen Vorhang. Der Mann erscheint ein letztes Mal mit einem schmerzverzerrten Gesicht, hält sich hilfesuchend am Vorhang fest und gleitet dabei nach unten. Die andere Person kommt zurück ins Bild des Fernrohres. Genau kann man ihr Gesicht nicht deuten, aber es wirkt ebenso entsetzt. Sie schaut sich ungläubig auf die eigenen Hände, von denen es blutrot heruntertropft.

Unsere Hauptfigur greift sich verkrampft an die Brust. Was hat sie da eben gesehen? Kann man dem Mann noch irgendwie helfen? Die verschiedensten Gedanken schießen ihr durch den Kopf. Sie faßt den Entschluß, in das Gebäude auf die andere Seite zu laufen, um nach dem Mann zu schauen, und stürmt aus dem Büro. Durch den Verkehr hat sie es so gerade geschafft, doch gerade auf dem Parkplatz des gegenüberliegenden Gebäudes angekommen, schießt plötzlich ein Radfahrer wie aus dem Nichts kommend auf sie zu. Ein Ausweichen ist nicht mehr möglich und beide stürzen zu Boden und unsere Hauptfigur wird schwarz vor Augen.

Nur langsam kommt sie wieder zu sich. Es dauert eine Weile, bis sie weiß, dass sie gerade auf dem harten Asphalt auf einem Parkplatz liegt, und ebenso langsam rappelt sie sich auf. Wie ist sie nur dorthin gelangt? Und was wollte sie hier überhaupt? Und warum ist der Parkplatz ansonsten völlig menschenleer? Das einzige, woran sie sich erinnern kann, ist ihr eigener Name. Sonst ist alles schwarz.

Nun bist du dran. Schreibe eine Kurzzusammenfassung, wie es mit der Hauptfigur weitergeht. Wie wird sie ihr Gedächtnis wieder erlangen? Und kann sie den Mord aufklären? Wird überhaupt ein Mord festgestellt? Entscheide du darüber, aber fasse dich kurz.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Deine Hauptfigur ist zufällig Zeuge eines Mordes geworden. Dummerweise hat sie danach bei einem Zusammenstoß mit einem Fahrradfahrer und dem darauffolgenden Sturz ihr Gedächtnis komplett verloren. Schreibe eine Kurzzusammenfassung, wie es mit der Hauptfigur weitergeht. Wie wird sie ihr Gedächtnis wieder erlangen? Und kann sie den Mord aufklären? Wird überhaupt ein Mord festgestellt? Entscheide du darüber, aber fasse dich kurz.

Bearbeitungszeit:

Etwa 20 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe DinA4 Seite

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