Mein zufällig gewählter Textabschnitt ist aus dem Buch: »Wald (von Doris Knecht)« (S. 133, Z. 12 ff).

Klar, dass es in der Gegenwart spielt. Durch die gewählte Zeitform, das Handy und die Namen.
Die Zeit vergeht realistisch, denn genauso lang würde ich wohl auch benötigen, um drüber nachzudenken, wer gerade anruft.
Sie führt ein gedankliches Selbstgespräch, das in einer solchen Situation durchaus Sinn macht (vor allem, wenn man ihre – Marians – Situation kennt).
Ins Gegenteil kippen, hieße für mich, die Zeit schneller vergehen lassen: Dann sinniert sie nicht, sondern greift sofort zum Telefon. Oder langsamer vergehen lassen: Da würde der Monolog noch um Facetten aus älteren Erfahrungen z.B. mit Kim bereichert werden.

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