Keeth lag lang ausgestreckt im Schatten eines Baumes und hatte die Arme unter dem Kopf verschränkt. Er blickte zu den Ästen hinauf, die den Himmel verdeckten. Felicitaz und er hatten sich schon lange keine Auszeit mehr gönnen können, da es im Moment jedoch ruhig war, nutzten sie den heutigen Tag zum entspannen. Unweit von ihm stand Felicitaz mit ihrer Staffelei umgeben von einer Schafherde, deren Blöken und Hufgetrappel vom Wind den Hügel hinauf an Keeths ohren getragen wurde. Felicitaz ließ den Pinsel über die Leinwand gleiten und schuf ein Abbild dieser von einem Fluss durchzogenen Idylle. Grünes Gras und langsam fließendes, glitzerndes Wasser, über das sich eine steinerne Brücke schwang und an dessen Ufern Schildkröten in der Sonne dösten.
Die Illusion einer heilen Welt, über der sich am Horizont weiße Wolkenberge auftürmten, deren Donnergrollen wie warnendes Knurren klang. Lange würden sie nicht mehr bleiben können. Felicitaz fing bereits an ihre Sachen einzupacken. Keeth seufzte leise, als er sich aufsetzte. Also auf zu neuen Abenteuern und Rätseln.

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