Diese verlassene alte Villa am Fuße des Herminenkogels ist so gar nicht nach Pauls Geschmack. Er träumte immer von einem Loft in einer großen Stadt. Nun hat er ein altes Haus in der Provinz von seiner Großtante geerbt.

Bevor er es verkauft, will er dennoch einen Blick hineinwerfen. Er öffnet eine Tür nach der anderen. Als er im letzten Zimmer angelangt ist, findet er in dem sonst leer stehenden Gebäude eine alte Truhe. Sie ist unverschlossen. Darin liegt ein Brief – adressiert an Paul Melcher. Er nimmt das Kuvert, reißt es ruckartig auf und hält ein Foto in der Hand. Es zeigt ihn im Alter von etwa siebzig Jahren. Neben ihm steht eine zahnlose Alte mit einem Frettchen auf der Schulter. Ihre Lippen bewegen sich und sie sagt: „Du entkommst deinem Schicksal nicht.“

(to be continued…)

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