Sie liegt auf der Seite, das Gesicht mir zugewandt, die Augen geschlossen. Ihre Beine hat sie an den Körper gezogen, eine Hand unter die Schläfe geschoben, so als wolle sie damit ein Kissen ersetzen. Ich könnte sie die ganze Nacht lang einfach nur ansehen. Ich werde nicht müde davon. Keine Ahnung, wie lange ich hier bereits sitze, aber es macht auch keinen Unterschied. Das Licht, das durch die verstaubten Fenster der Hütte fällt, wirft immer einen anderen Schatten auf ihren Körper, der sich kaum unter der Decke abzeichnet. Sie ist so schön, dass es mir den Atem raubt. Endlich ist sie wieder dort, wo sie hingehört. Bei mir. Das ist für mich das größte Glück. Das und das Wissen, dass sie mir jetzt niemand mehr wegnehmen wird.

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