Tag 7: Von Konflikten und Lösungen

Der arme Mann hat ganz offenbar ein großes Problem: er hat zu viele Entscheidungen zu treffen. Denn wie wir alle wissen, sollte man einem Kind möglichst nur zwei Möglichkeiten zur Auswahl geben, sonst wird es ja ganz irre, wie soll es einem als Erwachsenen dann gehen? Es wird nicht besser! Klar, als Erwachsene tun wir so, als könnten wir uns mühelos zwischen tausend und einer Sache entscheiden, aber stimmt das überhaupt? Nee, also ich kann so was nicht gebrauchen, selbst als Erwachsene. Zwei Sachen: schwarz oder weiß? Ketchup oder Mayo? Mickey oder Donald? Fertig. Mehr braucht kein Mensch. Kann man ja auch gar nicht mehr spontan sein, besonders, wenn man’s mit dem Spontansein eh nicht so hat.
Also. Soweit so gut.
Ach, und: Donald. Übrigens…

Tag 6: Jeder Geschichte ihren Titel

Die Geschichte vom Lametta

Eventuell geht es hier um eine Weihnachtsgeschichte. Ich würde aber nicht unbedingt eine lustige Weihnachtsgeschichte à la Bridget Jones vermuten sondern eher etwas trauriges. Vielleicht geht es um eine Frau, die an Weihnachten immer einsam ist und trotzdem tapfer ihren Baum schmückt, obwohl sie weiß, dass ihn niemand sehen wird, weil sie keine Familie und keine Freunde hat, die zu Besuch kommen. Deshalb muss sie natürlich auch kein Festessen zubereiten, obwohl sie das gerne tun würde.

Sie behängt also ihren Baum mit den allerschönsten Kugeln, mit Unmengen Lametta und mit echten Kerzen, und wie jedes Jahr hofft sie, dass das Lametta endlich Feuer fangen wird. Doch wie jedes Jahr wird auch dieses Jahr wieder enttäuscht…

Tag 5: Die Würfel sind gefallen

Diese Kurzgeschichte wird (aus anderer Sicht) in die Haupthandlung einfließen, weshalb ich sie hier nicht reinschreiben werde.

Auf jeden Fall sind die Wörter „Tür“, „Globus“, „Bäume“, „Fluss“, „Gewitter“ und „Pfeil“ enthalten sowie 3 Fragen 😉

Tag 2: Es war einmal …

Es waren einmal ein junger Mann namens Julian und seine Schwester Cecilia. Jeden Tag versuchten sie, miteinander zu sprechen, denn sie liebten sich sehr. Deshalb telefonierten sie oft miteinander und besuchten sich, so oft es ging. Deshalb wussten sie auch alles voneinander, zumindest dachte Cecilia das, bis sich schließlich Julian während einer Familienfeier das Leben nimmt. Cecilia muss erkennen, dass sie doch nicht so viel über ihren Bruder wusste, wie sie dachte, schon gar nicht, warum er sich umgebracht hat, und sie begibt sich auf eine Reise durch ihre Erinnerung und die anderer, um den Selbstmord ihres geliebten Bruders zu verstehen.

Tag 1: Brief an die Zukunft

Hallo Du 🙂

Wie Du ja bereits weißt, willst Du ein Buch schreiben über einen Mann, der aussieht wie Richard Harmon. Das war überhaupt die erste wichtige Basis: der Protagonist muss aussehen wie Richard Harmon, alles andere ist erst mal zweitrangig. Das ist natürlich der allerherrlichste Kleinmädchen-Grund, aber Du orientierst Dich immer gerne an dem Aussehen Deiner Protagonisten, denn Du findest es schön, sie Dir immer vorstellen zu können, und ein Blick auf Google-Bilder ist auch immer ein guter Ansporn für Dich, wenn es mal hängt.

Aber warum geht es denn nun? Darüber hast Du Dir natürlich auch schon Gedanken gemacht, und bist zu folgendem Ergebnis gekommen:

Der 21jährige Julian ist zum Thanksgiving-Wochenende zu Besuch bei seinen Eltern. Alle wichtigen Familienmitglieder sind ebenfalls anwesend: Mom, Dad, die älteste Schester Rosamund (die Perfekte), ihr Mann Grant und die beiden Jungs, die Lieblingsschwester Cecilia (Sissy) und die versoffene Tante (für die Du im Moment noch keine wirkliche Verwendung hast, eventuell fliegt die noch raus, aber Du möchtest sie eigentlich gerne dabei haben). Die Geschichte beginnt, als Cecilia von einem Besuch bei einer Freundin zu ihren Eltern zurückkommt und der Vorgarten und die Straße voller Menschen und Polizei steht – Julian hat sich im Badezimmer der Eltern erhängt und nur einen Abschiedsbrief an sie hinterlassen („Du weißt, warum, Sissy“), doch sie weiß gar nichts. Deshalb lässt sie das Wochenende und weitere Ereignisse Revue passieren und besucht Freunde, um herauszufinden, was Julian zu diesem Schritt getrieben hat.

Das Ganze möchtest Du in Rückblenden erzählen, damit Dein Protagonist auch auftaucht 😉

So weit, so gut. Du bist gespannt, wie es weitergeht, und ob Du am Ende des Monats bereit bist, diese Geschichte zu erzählen. Du freust Dich drauf (und ich mich auch)!

Viele Grüße,
Ich

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