Tag 7: Von Konflikten und Lösungen

Markus hat ein Problem. Er kann generell keinen Eingang zur Frauenwelt finden. Dabei stehen diese bei ihm förmlich Schlange. Groß, gutherzig wie gestylt macht er auf viele Damen einen atemberaubend attraktiven Eindruck. Er hat das gewisse Etwas in seiner Chemie, was keine Frau so richtig zuordnen konnte. Alle Aufmerksamkeit der Frauen, jedoch spielt ihm absolut nicht in die Hände weil seriöse Beziehungen ein ehrliches Fundament benötigen. Er fragt sich: „Wieso reißen sich die Frauen nicht einfach mal zusammen und versuchen locker zu bleiben, wenn sie mich kennenlernen?“ Aber die Frauen machen ihn immer ängstlicher! „Auch noch, entspannte, selbstbewusste und ehrliche unterwegs?“ denkt er. Entweder sind die Frauen nur auf Spass aus, sind zu aufgeregt, zu aggressiv mit ihren Ansprüchen, sind komisch verhalten und verkrampft, angespannt oder sonstwas. Wenn eine Frau dann doch mal, auf Dauer einen guten Eindruck auf Markus macht, ist da noch die Eifersucht ….

Tag 6: Jeder Geschichte ihren Titel

„Du stirbst in meinem Herzen nicht“
Eine Frau verlässt Ihren Ex-Partner für einen Mann, in den sie sich ohne es zu wollen verliebt hat. Da sie aber wusste, dass dieser Mann unerreichbar ist, verknüpfte sie mit diesem Mann eine Idee der perfekten Liebesbeziehung. Diese Beziehung zu ihrem momentanen Partner ist zwar stabil und leidenschaftlich, aber nach 5 Jahren Partnerschaft und 2 Jahren schwärmen für diesen unerreichbaren Mann ist der Partner irgendwie Zweitrangig geworden.

Sie spielte mit ihren eigenen Gefühlen, indem sie diesen Gefühlen in ihren Träumen, freien lauf ließ, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass sie sowieso keine Chance hat. Bis sie sich schlagartig anmaßen konnte, wohl doch in seiner Liga spielen zu dürfen. Mit Händen und Füßen, wehrte sie sich gegen Ihre eigenen Gefühle, denn, da war ja noch ihr Partner, der von all dem keinen blassen Schimmer hat. „Du stirbst in meinem Herzen nicht“ ist eine tragische Liebesgeschichte, in der eine Frau zwischen zwei Stühlen sitzt. Beide Männer sind in ihrem Herzen fest verankert. Sie will sich endlich entscheiden. Obwohl sie kämpft , scheitert sie darin ihre Liebe, zu Gunsten eines Mannes, auszulöschen, und leidet, egal bei welchem Mann sie ist, unter schmerzlichem Liebeskummer.

Tag 5: Die Würfel sind gefallen

Wie der Blitz traf mich Amors Pfeil als ich sie sah. Gegenüber meiner Traumfrau verhalte ich mich einfach wie ein Schaf. Wie kann ich ihre Zuneigung gewinnen? Das Frage ich mich Tag für Tag. Als dann plötzlich mein Urlaub an steht, flog ich alleine, ganz alleine um den halben Globus in mein Urlaubsziel und wünschte mir , sie wäre bereits meine treue Begleiterin. Ich schicke ihr meine Gedichte und sie schickte mir Ihre , womit ich ein kleines Schlüsselloch fand, in ihre Seele zu sehen. Ich brauche eine Brücke, die mich mit ihr verbindet. So schreibe ich ihr weiterhin Emails und Postkarten aus Armenien , während ich in Mitten der Natur unter einem Baum sitze. Doch sie reagiert so schnell wie eine Schildkröte, wenn es um die Beantwortung meiner Nachrichten geht. Ich fürchte, die Brücke unseres Schriftverkehrs würde jeden Moment zusammenstürzen.

Tag 4: Home Sweet Home

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Der Eingang ist eher altbacken. Das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses ist mit einer Wendeltreppe ausgestattet. Geheimnisvolle warme dunkle Atmosphäre mit warmen Rotwein Tönen an ihren Wänden. Im Obergeschoss , eine altersgemäß (50 J.) stilvolle ordentliche , kleine aber geräumige Wohnung in Terrakotta Tönen für wohl fühl Ambiente. Spartanische Einrichtung in allen Zimmern. Nachts , erstrahlen dekorative weiße LED-Lichter an den Vorhängen des Schlafzimmers die das funkeln der Sterne auf die Erde holt. Die Küche ist modern mit vorwiegend Holz zum Stil. Im Schlafzimmer ein Doppelbett, obwohl er Singel ist. Seine geerbte goldene Taschenuhr begleitet ihn, auch zu Hause, überall hin.

Tag 3: An der Supermarktkasse

Kopfsalat,
Nüsse,
Creme fraiche,
eine Flasche Wein,
frischer Seelachs,
Vitamin C Tabletten und 6x Vio Wasser
kommt es mir an der Supermarkt Kasse entgegen. Ich präge mir die Artikel genau ein, und lächle meinen Lehrer peinlich berührt an. “ Äh, Hallo Herr Doktor, Sie sehen mich zum ersten mal bei der Arbeit, total peinlich. Sehen Sie was ich trage“, ich zeige hektisch verwirrt an mir runter. “ Wieso kaufen Sie ausgerechnet hier ein?“ fragte ich ihn vorwurfsvoll, während ich die Creme fraiche kassierte. Schon als er mich beim auflegen seiner Ware erkannt hat, legte er sein gewohntes Lehrerlächeln auf. Dieses, welches mich erwärmte bis zum geht nicht mehr. Er antwortete: “ Ich wusste ja nicht, dass Sie hier arbeiten würden….Ist doch ein ganz anständiger Markt hier…. Und Sie haben Kinder! Irgendwo muss das Brot ja her kommen.“ Ich wusste gar nicht, dass man einen Menschen auch mit seiner Freundlichkeit, vor den Kopf stoßen könnte. “ Ja“ , sagte ich nur und holte leicht zittrig, aber schnell, das Wechselgeld aus der Kasse und ihm in die Hand. Ich lächle freundlich und verkniff mir die „schönen Tag noch“ Floskel. “ Na dann, bis später in der Schule Emy“, sagte mein Philosophie Lehrer des Abendgymnasiums, packte seine Artikel in seine Stofftasche und ging gemütlich in Richtung Ausgang. Er sah so ganz zufrieden aus. Ich winkte ihm noch, als er sich nochmal umdrehte, dezent, aber immerhin mit mehr Selbstvertrauen. Ich versuche etwas, aus den Artikeln die er kaufte abzuleiten und Rückschlüsse auf sein Leben zu ziehen, damit ich mir diesen Mann endlich aus den Kopf schlagen kann, aber Herr Gott, die Ware war total in Ordnung! Sie war sogar echt liebenswürdig. Plötzlich viel mir die Flasche Wein wieder ein, und schmelze dahin bei dem Gedanken, er säße allein in seinem Wohnzimmer auf der Couch, schenkt sich seinen Wein in sein Rotweinglas und trinkt, bei dem Gedanken: „Ach würde Sie sich doch irgendwann einmal bei mir melden. Die Frau, die sich mir zuneigt. Sie werde ich als Geschenk Gottes betrachten.“

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