Tag 3: An der Supermarktkasse

David ist Stammkunde in dem Supermarkt um die Ecke. Er würde sich für Essen nie weiter weg bewegen als unbedingt notwendig; dafür ist es ihm zu wenig wichtig. Er geht alle paar Tage mal rein, denn er ist nicht gut darin, seinen Einkauf zu planen und gleich für eine Woche einzukaufen. Deshalb verbringt er zumeist auch viel mehr Zeit als notwendig in dem Supermarkt; erst wenn er dort angekommen ist, macht er sich wirklich Gedanken darum, was er braucht. Er ist einer dieser Menschen, die die Kasse ein- bis zweimal wieder verlassen, weil ihm noch etwas eingefallen ist, was er dringend benötigt.

David legt seine Einkäufe nicht schön und geordnet auf das Kassenband; er wirft es darauf, starrt Löcher in die Luft und wird meist von den Leuten hinter ihm vor geschoben, weil er nichts mitbekommt. Erst an der Kasse wacht er wieder auf, wenn der Kassierer ihn begrüßt und die einzelnen Waren über das Band zieht. Zuerst ein Sixpack Billig-Bier für den Durst, etwas, was David wahrscheinlich viel zu oft kauft, aber er sieht sich nicht als Alkoholiker. Dann Kaffee, eine große Packung voll, denn so wenig wie David schläft, würde er ohne Kaffee nicht durch den Tag und seine Arbeit kommen. Die dritte Ware ist eine Tiefkühlpizza, Salami, eines von Davids Hauptnahrungsmitteln, wenn er nicht gerade in der Firma etwas zu essen bekommt. Als Nächstes kommen schließlich Gummibärchen, Davids heimliche Leidenschaft, die er gerne futtert, wenn er abends mit einer Flasche Bier vor dem Fernseher sitzt. Und zu guter Letzt liegen noch einsam auf der einen Seite des Bandes ein Glas Essiggurken, Ketchup und Klopapier. Der Einkauf eines Junggessellen, der keinen Plan vom Leben hat – Davids Einkauf.

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ein normaler, junger Mann namens David. Jeden Tag ging er seiner Arbeit nach, schlürfte ein paar Bierchen nach Feierabend, ging mit seinen Freunden aus, putzte sich die Zähne und verbrachte dann eine schlaflose Nacht. Eines Tages aber trifft er auf Kathy; Kathy, die ihm mit einem Blick den Kopf verdreht, Kathy, das süße Mädchen von Nebenan, Kathy, die im Bett gar nicht so süß ist – Kathy, neben der er plötzlich schläft. Deshalb versucht David, in Kathys Nähe zu bleiben, mit ihr in einem Bett zu schlafen, und sie näher kennenzulernen, denn natürlich verliebt sich David in Kathy. Deshalb kommt er nach und nach dahinter, was für eine schreckliche Vergangenheit die junge Frau hatte, denn sie haben natürlich nicht nur Sex – gut, anfangs schon, aber später nicht mehr – und man erfährt auch viel über Davids Vergangenheit und seine Schlaflosigkeit. Bis schließlich nach einigen komischen Vorfällen rund um Kathy diese versucht, David umzubringen – im letzten Moment wird er allerdings gerettet… Von Vampirjägern.

Tag 1: Brief an die Zukunft

[01. März 2016]

Hallo Ines.

Vor ein paar Jahren habe ich bei „YourDrabble“ mitgemacht, einem kleinen Wettbewerb auf FanFiktion. In der zweiten Runde sollte man etwas zu dem Genre Angst bzw. Horror schreiben. Etwas, was ich überhaupt nicht drauf habe. Irgendwie habe ich es dann aber tatsächlich geschafft, „Todeslächeln“ zu Papier zu bringen. Drei Drabbles zu dem schlaflosen, intelligenten David und der bildschönen blonden Kathy. Mitten im Schreiben wurde Kathy dann zu einem Vampir, der seine Zähne nur allzu gerne in Davids Hals versenkt.

Vor ein paar Tagen habe ich diesen Shit wieder gelesen und mich unendlich in David verliebt. Ich möchte diese Geschichte ausarbeiten und in einen Roman verwandeln. Es soll dabei um David gehen, der sich in das nette Mädchen Kathy, das im Bett gar nicht mehr so nett ist, verliebt. Er nimmt sie mit zu sich nach Hause, versucht, sie kennenzulernen, während immer komischere Dinge entstehen. Schließlich versucht Kathy, ihn umzubringen, doch im letzten Moment wird er von drei Jägern gerettet, welche der Vampirin schon länger auf der Spur waren.

Sobald Vampire sich ein Ziel ausgesucht haben, müssen sie es umbringen, können gar nicht anders. Deshalb wird David in das Versteck der Jäger gebracht, in welchem er mehr über die Vampire im Einzelnen und Kathy im Speziellen aufgeklärt wird. Kann er sich von Kathys Bann befreien? Wen trifft er dort? Die Anführerin ist eine Sie! Kann er diesen Jägern trauen und sind sie auch nur Bestien?

„Todeslächeln“. 

Liebe Grüße,
Ines

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