Tag 19: Unter meinem Bett

Unter meinem Bett
Als kleines Kind träumte ich davon, dass unter meinem Bett ein wunderbarer Ort war. Ich malte mir aus, dass dort ein Portal verborgen lag, um mich in eine fremde Welt zu entführen. In dieser Welt würde es Drachen, Feen, Kobolde oder sogar das Portal zu fremden Planeten. Ich könnte einfach dort hinein spazieren und mich verzaubern lassen.
Heute weiß ich, dass dort immer mein Schreibzeug lag. Es füllte sich Nacht für Nacht mit den unmöglichsten Ideen, Geschichten und anderen Erzählungen.

Tag 21: Aller Anfang ist schwer

Aller Anfang ist schwer
Auf unserem Planeten Marisol war alles scheinbar wie immer. Die Vögel sangen, mein Freund Rufus, ein kleiner schwarzer Hund aus dem härtesten Metall der Welt – ein Roboter – wollte ein paar Runden um unsere Behausungen ziehen. Die Sonne brannte auf dem Asphalt. Dankbar schaute ich das bläuliche Gras unter meinen Füßen an. Es wirkte mir so vertraut. Schon wenige Schritte in die richtige Richtung ließen mich erschauern. Auf einer Waldlichtung krachte vor unseren Augen ein monströses Ungetüm auf die Erde hinab. Es sah aus wie ein großes Schiff aus Stahl, ohne Segel. An den Seiten konnte man noch wenige grünlich leuchtende Lichter sehen. Lichterloh begann das blaue Gras auf unserem Planeten zu brennen. Das Feuer verbreitete sich schnell und die Teile des Wracks flogen aufgrund einer Explosion durch die Luft. „Komm mit Rufus.“, rief ich meinem Begleiter hinüber. Er saß neben mir und schaute mich an. „Negativ. Die Situation ist zu gefährlich. Unbekannte Lebensformen sind an Bord.“, kam eine mechanische Stimme von ihm. „Lebensformen?“, rief ich laut heraus und rannte auf das unbekannte Objekt zu. Sollte jemand diesen Absturz überlebt haben, würde dieser Hilfe nötig haben.

Tag 3: An der Supermarktkasse

Meine Hauptfigur würde sich auf jeden Fall eine große Packung verschiedener Gummibärchen gönnen. Es werden unterschiedliche Päcken sein, einen Vorrat für den Monat. Ich weiß es nicht. Auch ein Pächen Schokodrink darf nicht fehlen, diesen genehmigt er sich immer, wenn er einkaufen geht. Dazu kommt eine Zeitschrift über die neusten Comics und Videogames und ein gutes Buch. Vielleicht würde Max sich noch eine Cola gönnen, wenn sein Taschengeld ausreicht. Auf jeden Fall bin ich begeistert und entzückt, ihn zu sehen, wie er mit seiner Umgebung umgeht. Er ist zuvorkommend und gestattet einer älteren Dame den Vortritt. Mit seinen vorpubertierenden 12 Jahren ist er ein freundlicher Mensch. Aufmerksam beobachtet er seine Umgebung, doch große Unsicherheit liegt in seinen Augen. Manchmal schaut er sich nervös um. Er schaut nach seinen Peinigern.

Nach dem Einkauf verstaut er schnell sein Geld im Portmonei und seinen Einkauf in einen Rucksack. Er ist mit Inlinern im Supermarkt, obwohl es nicht erlaubt ist. Ich mahne ihn, diese nächstes Mal auszuziehen. Er nickt freundlich und geht seinen Weg. Schnell verlässt er den Markt, seine Haare tanzen auf seinem Kopf, seine Kleidung ist sportlich und gepflegt von guter Qualität. Oft trifft man ihn nicht im Supermarkt, doch seine Familie ist bekannt. Auch Marlies, seine Haushälterin trifft man häufig an. Manchmal kann man erraten, dass sie zwischendurch Nachschub für Max besorgt, sonst kauft sie regelmäßig nur gesunde Lebensmittel ein. Wenn Marlies sich mit Nachbarn im Supermarkt über die Familie äußert, erfährt man oft nur Gutes. Doch leider auch, dass die Eltern von Max häufig zu geschäftlichen Terminen unterwegs sind. Sie arbeiten viel und besonders der Vater ist selten Zuhause. Marlies ist zwiegespalten, wäre die Situation anders, würde sie nicht dort arbeiten, doch sie versteht vollkommen, dass Max seine Eltern oft auch vermisst. Für Max ist sie bereits zu einem festen Familienmitglied geworden.

Marlies versteht sich sehr gut mit dem Marktleiter und sorgt oft dafür, dass dieser nicht vergisst, dieses besondere Comic für Max zu bestellen, welches er sich nur einmal im Monat kauft. Von all den guten und heimlichen Tagen von Marlies weiß Max natürlich nichts.

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ein junges Mädchen, welches nie wusste, wo es hingehörte. Jeden Tag ging sie den Trott des Alltags nach und war immer unglücklicher über diese Tatsache. Eines Tages aber lernte sie ihren Ehemann kennen, sie heirateten und gründeten eine eigene Familie. Deshalb kamen ihre alten Geister zu ihr zurück, als sie merkte, dass sie nicht wusste, was es überhaupt bedeutete „Mutter“ zu sein und lehnte ihr eigenes Kind ab. Deshalb machte sich ihr Mann große Sorgen, denn sie sprach nicht mehr mit ihm über ihr Innenleben, weil sie sich schämte und ihre Gefühle verteufelte, die sie der Öffentlichkeit verbarg und schauspielerte. Bis schließlich ihr Mann die Notbremse zog und Hilfe für sich und seine Familie holte, die die Sache aufklärte und klar machte, dass sie heilbar krank ist und es alles wieder gut werden würde.

Tag 1: Brief an die Zukunft

Brief an meine Zukunft „Arbeitstitel Bublitz“

Die Idee, „Bublitz“ ist eine ganz hervorragende Sache. Sie ist perfekt für Kinder und Jugendliche. Fantasy, alles Magische, war schon immer dein Steckenpferd. Das wirst du hervorragend machen. Das Buch wird sicher ein totaler Erfolg sein und wird deinen Mann sehr davon überzeugen, dass du Schreiben kannst und dass man sehr wohl davon leben kann.

Die Idee:
Es geht um ein kleines Gewitterwesen, welches von dem Donnergott Thor erschaffen wurde. Er wird von dem Jungen Max angezogen und sieht seine Not. Er will ihm helfen, mutiger zu sein und unterstützt ihn im Kampf gegen das Mobbing auf seiner Schule und sagt der dämonischen Anführerin Fear den Kampf an.

Bublitz und Fear sind meine Lieblingscharaktere. Auch die Liebesbeziehung zwischen Loki und Fear finde ich ganz fantastisch. Sie hat so viel Potential. Leider wird Fear in eine alte Zigarrenkiste verbannt und diese von Odin bis in alle Ewigkeit versiegelt. Die Geschichte bietet sogar Potential für eine Fortsetzung an, weil Loki Fear zurück haben möchte und Thor seinen Freund Bublitz nicht verlieren will. Thor will seinen Freund zurück, welcher nun als Geist und Seele Asgards weiterlebt. Max wird seinen Freund niemals vergessen. Sein bester Freund wird er selbst sein, stark und selbstbewusst, außerdem hat er seine Freundin Lisa an seiner Seite. Sie werden in Zukunft bis in den Tod zusammen sein. Max und Lisa werden heiraten, eine Familie haben und den größten Respekt vor der Natur haben. Gemeinsam setzen sie sich für das Wohl der Menschen ein.

Sie wird perfekt in den Bereich Urban Fantasy passen und vielleicht sogar von den Eltern selbst gelesen werden.

Pin It on Pinterest

Durch die weitere Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen