Tag 31: Das Ende

Zuletzt habe ich gelesen:
Nur ein Tag

Dabei habe ich folgendes herausgefunden:
Es war ja auch schon im Titel angedeutet. Das Buch ist auch genau darauf hinausgelaufen. Der Anfang versprach das alles „nur einen Tag“ dauert und so war es dann auch. Das Paar verbrachte einen ganzen Tag miteinander und danach lief es auch genauso weiter.
Weil es aber ein Zweiteiler ist, wurde aber noch eine Wendung angedeutet.
Offene Fäden waren zwar vorhanden, wurden aber auch zum ende hin verknüpft. Das Werk wirkte auch mich alles in allem „Rund“ und gut durchdacht.

Tag 30: Achtung: Hochspannung!

Noah griff mit zitternden Händen nach der kleinen Box und fuhr sanft mit den Fingern über die schönen Verzierungen. Ob er es wirklich wagen sollte? Andererseits hatte er nichts mehr zu verlieren. Das hatte er schon. Er biss sich fest auf die Lippen, bis die Schmerzen mit denen in seinem Herzen konkurierten, dann öffnete die Box langsam.
Gleißendes, helles Licht blendete ihn und er konnte außer einem seltsamen Funkeln und Glitzern nichts erkennen. „Du musst die Box öffnen und einfach an deinen Wunsch denken“ kam ihm die Stimme seiner Großmutter in Gedanken.
Er glaubte ja nicht wirklich daran, andererseits, was wenn es stimmte? Was wenn er wirklich für einen ganzen Tag in Adrians Haut schlüpfen konnte? Würde er auch fühlen was er fühlte? Würde er wissen wie er wirklich von ihm dachte?
Noah zögerte einen kurzen Moment, dann schloss er die Augen. Die Box wog seltsam schwer in seinen Händen und Noah hatte Mühe sich auf seinen Wunsch zu konzentrieren. Was wenn er genau das erfuhr, das ihm vielleicht noch mehr wehtun würde? Zögernd lies er die Box etwas sinken.
Er fühlte wie ihn der mut zu verlassen drohte. Jetzt oder nie, flüsterte er leise zu sich selbst und dachte an Adrian.
Rauch wabberte auf und er näherte sich etwas mit leuchtend roten Augen. Panik machte sich in ihm breit und er schrie auf, als das Wesen näher und näher kam.

Tag 29: Die Vorahnung

Dies ist das Vorahnungselement meiner Geschichte:
Ein Traum

Und so stelle ich mir vor, das Element in meiner Geschichte einzubauen:
Noah zuckte zusammen als er das Gespräch zwischen seinem Onkel und seinem Vater belauschte. Was hatten sie gerade gesagt? Er ist einer von ihnen? Ein Wächter? Noah schüttelte benommen den Kopf. Das musste eine art Wachtraum sein, nichts anderes. So einen Unsinn würden die beiden liebsten Menschen in seinem Leben niemals sagen.
Und doch. „Er hat das Zeichen, du hast es selbst gesehen. An seinem Hals“ hörte er seinen Vater raunen.
Unbewusst glitt Noahs Finger hoch zu der Stelle die sein Vater meinte, das kleine kreuzförmige Muttermal hatte er immer gut gefunden. Es passte so gut zu seinem Familiennamen. Doch jetzt, ja jetzt schien es so als hätte es eine vollkommen andere Bedeutung. Eine die ihm alles andere als Gefiel. Aber dennoch spürte er insgeheim das es so real war, wie seine Träume davon , in denen es fast silbern aufleuchtete wenn ein ANDERER in seine Nähe kam…

Tag 28: Der Zwilling

„Lang nicht mehr gesehen Brüderchen“ David Cross sah sich in der kleinen Küche um in der sein Bruder , ihm gegenüber saß und ihn verstohlen musterte.
„Stimmt. Wie kommt es das du mitten in der Nacht reinschneist? noch dazu in so einem Zustand. Ich dachte dir geht es gut“
David grinste und schnappte sich ein Brötchen. Mit geübten Griffen schnitt er es durch die Hälfte und legte ein paar Scheiben Wurst darauf. Dann biss er genüsslich hinein. „Sagen wir es mal so, kleiner Bruder. Der Weg hierher war nicht ganz so wie ich es mir erhofft habe“.
Noah seufzte laut. Er hasste es wenn er „Kleiner Bruder genannt wurde, sie waren Zwillinge. David war zwar, wenn man es genau nahm, eine Minute älter, aber das zählte nicht wirklich. „Ok und was willst du hier?“
David grinste. „Du warst noch nie berühmt für dein Taktgefühl. Schade, ich dachte du freust dich mich nach so langer Zeit wieder zu sehen“
Noah warf seinem Bruder einen kurzen Blick zu. Dann nickte er schließlich. „Das schon, aber wie du weist sind wir nicht im Guten auseinander gegangen.“
„Ich weiß, Noah. Es tut mir auch leid. Ich wünschte ich wäre geblieben und hätte dir mehr geholfen. So wie es aussieht hast du nicht so oft Gelegenheit mit jemanden über alles zu reden oder?“
Noah schwieg. Woher wusste David das nur so genau?
„Dein letzter Brief, es tut mir leid, ich hätte früher kommen sollen. Willst du vielleicht jetzt mit mir darüber sprechen? Vater ist nicht hier und du weißt das ich nie etwas weiter sage. Altes Pfadfinder Ehrenwort“ David schlug ein Zeichen mit der Hand und sah Noah lange an.
„Unser Vater will das ich mich mit Emma zusammentue“ brach Noah nach einiger Zeit das Schweigen, das zwischen ihnen entstanden war.
„Und du magst sie nicht? Gefällt sie dir denn nicht? Oder liebst du eine andere?“ sein Zwillingsbruder biss in sein Brötchen und sah ihn neugierig an.
„Ich habe kein Interesse an Frauen“ antwortete Noah leise.
„Dachte ich mir`s doch.

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