Tag 9: Was ist eigentlich Glück?

Glück bedeutet für meine Hauptfigur Edgar eigentlich nur eins. Eine Familie.
Durch sein Erbe, ist er mehr oder weniger verflucht. Er hätte niemals gedacht das Glück zu haben Nachkommen in die Welt zu setzen ohne dass sie verfolgt und getötet werden.
Doch jetzt wo er eine Frau gefunden hat die keine Angst vor ihm hat , obwohl er ein Monster ist und mit ihm ein Kind gezeugt hat ist er wunschlos glücklich.
Alles was er möchte ist diesen Schatz, seine Frau und seine Tochter zu beschützen und alles übel von ihnen fern zu halten.
Eine richtige Familie zu haben die anerkannt und akzeptiert ist, ein Zuhause in dem die Kindern in Frieden aufwachsen können und eine Frau die einen Dreck drauf gibt was für ein Wesen er ist. Dies sind die Dinge die ihn wirklich glücklich machen.
Er würde alles tun um diese Glück zu behalten.

Tag 8: Die Bewerbung des Antagonisten

Sehr geehrte Verschlinger, ich möchte mich mit diesem Schreiben bei ihrer Söldneragentur für das Amt eines Offiziers bewerben.

Mein Name ist Ursar.Desweiteren bin ich bekannt unter dem Namen der Bär und die Bestie. Bevor ich mich bei ihnen bewarb diente ich 30 Jahre in der endlosen Legion der Fee Krähe.
Dort erarbeitete ich mir einen Offiziersposten und später sogar ein Majorsamt im innersten Kreis der großen Krähe.
Ich war verantwortlich für tausende Soldaten. Wie sie selbst wissen, kann es sehr schwer sein das gemeine Volk unter Kontrolle zu halten.
Ich meisterte diese Aufgabe mit einer Mischung aus Angst, Belohnung und schierer Gewalt.
Ein ausgeklügeltes System von Zuckerbrot und Peitsche stellte sicher, dass ich die Männer immer dort hatte wo sie sein sollten.
Wer den befehlen gehorchte und sich anstrengte der konnte in den Rängen aufsteigen und bekam dadurch besondere Zugeständisse. Unter anderem, das wichtigste für einen Soldaten. Essen. Stellte sich jemand quer wurde er meist umgehend exekutiert.
Das System Gipfelte in einer genialen Strategie Desertation zu verhindern.
War einer der Soldaten Fahnenflüchtig, wurde es zur Aufgabe all seiner Regimentskameraden ihn zur strecke zu bringen.
Versagte das Regiment wurden alle exekutiert.
Das Mag zu beginn etwas hart klingen aber vertrauen sie mir, bis auf 1 einziges mal ist mir noch kein Deseteur entkommen.
Die Mischung aus Angst vor der Exekution trieb die Männer bei der Jagd zu Höchstleistungen und die Schuldgefühle gegenüber seiner Kameraden erstickten die meisten Fluchtgedanken schon im Keim.

Sie sehen ich kann Truppen unter Kontrolle halten und auch in der Schlacht bin ich ein taktisches Genie. In der Endlosen Legion befehligte ich eine breite Auswahl an verschiedenen Feenmenschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten. Die Koordination von Trollen,Elementaren und Tiermenschen ist keine einfache Sache.
Doch nicht nur das. Das Schlachtfeld auf dem wir kämpften veränderte sich jeden Tag. so musste ich immer intuitiv die Armee an das kommende Schlachtfeld anpassen und habe Erfahrungen in jedem Terrain.

Zu guter letzt noch ein Wort zu meiner Person. Ich bin durchaus in der Lage mich auf dem Schlachtfeld zu behaupten und mir den Respekt und die Erfurcht der Männer zu verdienen.
Ich bin ein zweieinhalb Meter großer,aufrecht gehender Bär, mit pechschwarzem Fell und rot Leuchtenden Augen. Meine Pranken können sogar Stein auseinanderreißen und ich beherrsche rudimentäre Schlachtfeldmagie. Kein einziges Feenwesen konnte mich jemals im Zweikampf besiegen. In meiner Zeit in der endlosen Legion habe ich so viele Leben genommen, dass ich irgendwann aufhörte sie zu zählen.

Wie sie also sehen vereine ich in mir das für Schlachten nötige Genie, eine effiziente Erziehungsmaßnahme für die Männer und die physischen Fähigkeiten diese durchzusetzen.

Ich freue mich in baldiger Zukunft von ihnen zu hören.

Mit vielen Grüßen,

Ursa der schwarze Tod der Sommerschlachtfelder.

Tag 7: Von Konflikten und Lösungen

Ich denke der Hauptkonflikt der Figur besteht darin, dass er sich zwischen seinen Gefühlen und seinem Job entscheiden muss.
Er hat die Menschen zu lieb um sie zu töten, doch das Chaos auf der Erde muss bereinigt werden. So geht es vor allem darum seine Sympatien und liebe zu den Menschen,zu ihrem eigenen Wohl, abzulegen.
Zusätzlich dazu kann es gut sein, dass er als sterblicher und Menschenfreund lernt oder lernen muss, dass der Tod zum leben dazu gehört und manchmal sogar begrüßenswert ist.
Im Endeffekt sollte es auf eine Auseinandersetzung des Charakters mit sich selbst hinauslaufen und auf die Frage ob er den Menschen hilft oder nur aus reinem Egoismus auf ihre Abholung verzichtet, da er es nicht mehr übers Herz bringt sie mit zu nehmen.

Tag 6: Jeder Geschichte ihren Titel

Alles Sense.

Die Geschichte handelt von einem jungen Sensenmann in der Zukunft. Die Medizin ist soweit Fortgeschritten, dass so ziemlich alle Krankheiten ausgemerzt sind, Menschen nicht mehr an Altersschwäche sterben und es auch kaum noch Unfalltode zu beklagen gibt. Da der bedarf an Sensenmänner nun sehr gering ist, geht er vor langweile ein.
Eines Tages ist ihm so langweilig, dass ihm alles Sense ist und er sich entscheidet, auf der Erde ein wenig Urlaub zu machen. Dort findet er ein Urlaubsparadies verschiedener Wesenheiten und Gottheiten deren Existenz überflüssig geworden ist. Er freundet sich mit ihnen an und sie Entscheiden ein Urlaubsresort auf zu machen, dass Menschen ermöglicht temporär Urlaub in verschiedenen Jenseitsen ihrer Wahl zu machen.
Das Geschäft boomt doch schon bald geraten sie nicht nur mit dem Rechtssystem der Menschen sondern auch mit vielen anderen Eifersüchtigen Tourismusunternehmen aneinander.

Tag 5: Die Würfel sind gefallen

Gabriel sah auf die Waffe in seiner Hand. Der Revolver rauchte und wog schwer in seiner Hand. Nur noch eine einzige Kugel war übrig.
Neben ihm stand der Kaplan, keuchend und die einst so glanzvollen Roben zerrissen und voller Blut.
„Töte das Monstrum! Bring die Gerechte Strafe des Hernn über die Bestie“ er spuckte die Worte förmlich aus.
Vor ihm kniete das Monster am Boden. Die Hände rot vom Blut seiner Brüder, außer Atem aber ansonsten vollkommen ruhig, sah sie ihn aus ihren Eisblauen Augen an.
Ihre Lippen teilten sich. Blut troff zu Boden als sie anfing zu Sprechen.
„Lass mich dir eine Frage stellen, glaubst du wirklich es ist das richtige was du tust? Glaubst du es ist deine heilige Pflicht Wesen auszulöschen die anders sind als du?“
„SCHWEIG BESTIE!“ Keifte der Kaplan.
Gabriel schüttelte den Kopf. Keine Verwünschungen oder Flüche. Das Monster sprach so ruhig zu ihm als würden sie gemeinsam spazieren gehen und nicht als hätte es gerade 2 seiner Brüder mit bloßen Händen zerrissen.
Seine Stimme war leise als er antwortete: „Der Nekromant den du beschützt, ist eine unreine Kreatur die die Seelen der verstorbenen versklavt. Wie kann man so ein Monster frei durch die Welt ziehen lassen?“
Das Monster lachte und hustete, Blut quoll aus seiner Seite, wo eine der Revolverkugeln ein großes Loch gerissen hatte.
„Du bist genau so wie die anderen ein braves kleines Schaf. Deine Hirten führen dich über eine Brücke zum Weideland und du läufst ihnen blind hinterher ohne zu sehen, dass deine Brücke aus Knochen erbaut ist. Lass mich deine Welt ein wenig aus den Fugen bringen kleines Lamm.“
„Lügen eines Dämons, nichts weiter. Jene wie wir die reinen Glaubens sind, sind taub für deine Ausflüchte“ höhnte der Kaplan. Die Falten in seinem Gesicht wurden tiefer als er das Monster auslachte.
Gabriel zögerte, warum redete er überhaupt mit diesem Ungetüm? Es war eine Bestie, die seine Ordensbrüder angefallen und bekämpft hatte als wäre sie der Hölle selbst entsprungen. Und doch in dem Augenblick in dem sie sah, dass sein Meister der Nekromant entkommen würde war sie ruhig geworden. Sie hatte sich einfach ergeben. So etwas tat kein blutrünstiges Monster. War dieses Wesen wirklich der Alptraum von dem der Bischof stets predigt?
„Der finstere Nekromant den du jagst ist ein 12 jähriger Junge. Ein Kind. Mein Enkel.Den ich vor euch Wahnsinnigen verstecken musste nachdem ihr seine Mutter kaltblütig ermordet habt.“
Gabriel wurde schwindlig. Die Hetzjagd, die Erpressungen und Drohungen, die Folter, all die grausamen Dinge die sie getan hatten um den Nekromanten zu finden kamen ihm zurück ins Gedächtnis.
„Hör nicht auf das Geschwätz der Bestie! Genug davon erschieß ihn. Schick ihn zurück in die Hölle!“ Keifte der Kaplan.
Der Blick des Monsters wurde wütend und seine Stimme so laut und erfurchtgebietend, dass selbst das Geschrei des Kaplans wie ein wispern klang.
„Ich mag vielleicht ein Monster sein. Aber glaubst du ich habe es mir ausgesucht? Ich wurde so geboren. Genauso wie mein Enkel. Er ist ein Kind ein unschuldiges Kind. Ich war Soldat, ich kämpfte für die Menschen und tat was ich tun musste um zu überleben. Im Austausch für die Sicherheit meiner Familie, habe ich hunderte andere Abgeschlachtet. Menschen wie Monster. Und warum? Weil es Befehle waren. Befehle die ich bis Heute bereue. Befehle die du kleines Lamm genauso ausführen willst wie ich damals.
Ihr sagt wir seien die faulen Früchte am Baum des Lebens. Verdorbene Fehlgeburten die nicht existieren dürften und den Baum töten. Rede dir das nur ein kleines Schaf. Am ende deiner Jagd wirst du nichts anderes sein als ein Kindsmörder.“
Der Kaplan setzte an zu sprechen.
„SCHWEIGT!“ Gabriels Stimme kam ihm auf einmal seltsam fremd vor.
„Stimmt es was er sagt? Haben wir ein Kind verfolgt?“
Der Kaplan sah ihn entsetzt an. Er begann zu stammeln. „Die Verdorbenheit kennt kein Alter,….der Dämon er zeigt sich…zeigt…sich in vielen Gestalten. Doch d-d-der Gläubige darf sich….von keinem Dämon täuschen lassen.“
Seine Augen zuckten panisch hin und her. Gabriel fühlte eine grausame Wut in sich aufsteigen.
Das Monster sah ihn an: „Jetzt hier in diesem Moment hältst du den Schlüssel für deine Scheuklappen in der Hand. Du hast die Wahl. Bleibst du weiterhin ein braves Schaf oder befreist du dich von deinen Scheuklappen und gehst deinen eigenen Weg?“
Der Revolver in seiner Hand zitterte. Seine Stimme kam von weit her.
„Wir haben einen Farmer mit Brandeisen gefoltert,weil er ihnen unterschlupf gewährt hat.“
Er sah dem zitternden Kaplan in die Augen. “ Ein junges Mädchen halb in einem Brunnen ertränkt, weil sie einem hungernden Essen gab“
Er richtete den Revolver langsam auf den Kaplan. „All diese Grausamkeiten, weil ihr uns erzählt habt wir würden ein Monstrum jagen. Weil ihr sagtet es wäre rechtens jene zu bestrafen die sich mit den unheiligen Verbünden“
Wut rauschte durch seinen Körper wie Adrenalin, Wut auf sich selbst auf seine Blindheit.
Der Kaplan stolperte und viel hin. Panisch versuchte er von Gabriel weg zu kriechen .“Hör nicht auf diese Lügen, das Kind ist böse es muss..“
Der Donner des Revolverschusses übertönte den Kaplan. Die Kugel traf ihn direkt in sein schwarzes Herz. Er zuckte noch einmal und blieb dann still.
Dann viel eine schwere Hand auf Gabriels Schulter. Panisch wirbelte er herum. Der Revolver war leer und das Monster ragte über ihm. Die eisblauen Augen starrten ihn an, seine Hände, große Pranken mit scharfen Fingernägeln, hielten gabriels Schultern fest.
Vor ihm stand ein Ungetüm, dass ihn mit einer einzigen geste töten konnte, Gabriel wollte um sich schlagen, sich und das Monster für seine Leichtgläubigkeit beschimpfen. Da fing das Monster an zu lächeln. Es war das freundliche Lächeln eines alten Mannes. Er drückte Gabriel fest an sich und als er anfing zu sprechen war seine Stimme sanft und leise.
„Ich danke dir“

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