Tag 26 – Das leere Blatt der Zeit

Tag 26 - Das leere Blatt der Zeit

Tag 26 – Das leere Blatt der Zeit

Die Zeit läuft

Greife dir aus deinem Bücherregal zufällig eines der Bücher heraus. Sollte es sich bei dem Ergebnis in deiner Hand nun nicht um einen Roman handeln, wiederhole den Vorgang, bis du einen Roman in der Hand hältst. Schlage ihn auf einer beliebigen aber zufälligen Seite auf. Blicke nicht auf die aufgeschlagene Doppelseite, sondern tippe blind mit dem Zeigefinger darauf. Wenn es sich nicht gerade um ein Bilderbuch, ein bebildertes Buch oder um eine weiße Fläche unter deinem Finger handelt, dann hast du jetzt hoffentlich einen Absatz erwischt. Wenn nicht, dann wähle den Absatz, der deinem Zeigefinger am nächsten ist.

Schreibe den Absatz nun ganz oben auf ein leeres Blatt und lasse ihn kurz auf dich wirken. Sicher hast du dieses Buch schon einige Male gelesen. Besonders dann, wenn es zu deinen Lieblingsbüchern zählt. Wenn nicht ist es umso besser für die heutige Aufgabe. Untersuche den Absatz anhand von verschiedenen Fragen und halte deine Ergebnisse schriftlich fest.

  • Wird in dem ausgewählten Textabschnitt deutlich, in welcher Zeit er spielt? (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, …?)
  • Hast du den Eindruck, dass in diesem Textabschnitt die Zeit eher schnell, realistisch oder langsam vergeht?
  • Kannst du Stilmittel erkennen und benennen, durch welche dieser Eindruck verstärkt wird?
  • Was müsste man deiner Meinung nach ändern, um die Empfindung der Zeit in diesem Absatz ins Gegenteil umzukehren?

Teile uns allen deine heutigen Erkenntnisse mit, die du ab sofort auch für deine eigenen Geschichten verwenden kannst 🙂

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Untersuche einen Absatz in einem zufällig ausgewählten Roman darauf hin, ob und wie dort dem Leser oder der Leserin der Eindruck für Zeitempfinden vermittelt wird.

Bearbeitungszeit:

Etwa 30 Minuten

Umfang:

Eine viertel bis halbe Din A4 Seite

  • Bitte gib hier den Titel des zufällig aus dem Bücherregal gewählten Buches ein.
  • Bitte gib hier die Seitenzahl an, auf welcher der Textabschnitt steht, den du dir angeschaut hast.
  • Bitte gib hier die erste Zeile des Absatzes an, den du für die Untersuchung ausgewählt hast.
  • Bitte kopiere deine Erkenntnisse in dieses Feld.
    BEACHTE BITTE: Kopiere nicht den ausgewählten Textabschnitt in dieses Feld!
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 25: Die Erzähler

Perspektive: Fremde Außerirdische Der Tag, als ich auf diesem Planeten strandete. Den werde ich nie vergessen. Die erste Person, die ich sah, als ich mich durch das Geäst eines Baumes gekämpft hatte, war so ein junges Mädchen. Sie wirkte so wie alle Mädchen, die ich...

Tag 25: Die Erzähler

"Hm... Hh... Haha... Hahaha... AhAHAHAHA... So eine lächerliche Geschichte. Im Fahrstuhl stecken bleiben. Wäre das kein gut überwachtes Gebäude gewesen, dann hätte sie niemand rechtzeitig gerettet. Dann wären sie jämmerlich erstickt. Sie hätten sich gegenseitig den...

Tag 26: Das Blatt der Zeit

Mein zufällig gewählter Textabschnitt ist aus dem Buch: »Faunblut« (S. 176, Z. 8 ff). Der Abschnitt spielt in der Vergangenheit von Jade, da sie Situationen beschreibt, die so schon passiert sind. Allerdings hatte dies durch die Nutzung einer anderen...

Tag 26: Das Blatt der Zeit

Mein zufällig gewählter Textabschnitt ist aus dem Buch: »Wald (von Doris Knecht)« (S. 133, Z. 12 ff). Klar, dass es in der Gegenwart spielt. Durch die gewählte Zeitform, das Handy und die Namen. Die Zeit vergeht realistisch, denn genauso lang würde ich...

Tag 26: Das Blatt der Zeit

Mein zufällig gewählter Textabschnitt ist aus dem Buch: »Die Shannara Chroniken [1]« (S. 173, Z. 4 ff). 1. Ja; in der Gegenwart ( aus Sicht der Charas die es JETZT gerade erleben ) 2. Die Zeit vergeht realistisch, es wird keine Hast oder Eile...

Tag 25 – Die Erzähler

Tag 25 - Die Erzähler

Tag 25 – Die Erzähler

Perspektivenwechsel

Im Verlauf des Storytelling Adventure Month hast du bereits einige Szenen und Zusammenfassungen geschrieben. Auch wenn einige Aufgaben davon auf den ersten Blick nur indirekt etwas mit deiner eigenen Geschichte zu tun hatten, so hast du doch mehr über deine Figuren, Orte und Konflikte erfahren. Und du hast bereits verschiedene Schreibübungen durchgeführt. Damit wollen wir auch heute nicht aufhören. Vielmehr wollen wir heute einmal auf deine frühere Einreichung zurückblicken und mit einer davon arbeiten.

Suche dir deshalb aus deinen früheren Einreichungen eine aus, die nicht zu lang ist (zum Beispiel deine Einreichung von Tag 2 oder die von Tag 5) und lege dir diesen Text bereit.

Im folgenden findest du eine Liste mit Vorschlägen verschiedener Erzähler. Suche dir davon ebenfalls einen aus und schreibe deinen Text so um, dass er aus der Perspektive dieses Erzählers deiner Wahl geschildert wird. (Die Erzähler haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Wenn du mit deiner Wahl nicht so recht vorankommst, versuche einen anderen Erzähler.)

 

Besorgte(r) Chefin/Chef einer Sicherheitsbehörde

Eigentlich will dieser Erzähler höchste Geheimhaltung erzwingen. Gleichzeitig müssen aber alle notwendigen und wichtigen Informationen preisgegeben werden.

Fürsorgliche(r) Kindergärtnerin/Kindergärtner

Bei diesem Erzähler spürt man die Liebe und Fürsorge innerhalb jedes einzelnen Satzes.

Hexe aus Schneewittchen

Dieser Erzähler spielt falsche Tatsachen vor und führt eventuell in die Irre. Seine Absichten sind nicht eindeutig erkennbar.

Kleines Kind

Aus der Sicht eines kleinen Kindes ist vieles in einer Geschichte denkbar und möglich, was einem Erwachsenen durch, dessen Erfahrung durchaus falsch vorkommen mag.

Laute(r) Marktschreierin/Marktschreier

Kurze, knappe Sätze markieren das Geschrei dieses Erzählers, schließlich will er seine Waren an die Frau oder den Mann bringen.

Verrückte(r) Forscherin/Forscher

Während verschiedene Mixturen in Gläschen und Kolben vor sich hinköchern, sprießen diesem Erzähler die irresten Ideen.

Edle(r) Ritterin/Ritterin

Voller stolz und Edelmut gibt dieser Erzähle seine eigenen Erlebnisse gegenüber anderen wieder.

Verstörte(r) Erfinderin/Erfinder

Dieser Erzähler könnte fast der Zwillingsbruder von Frankenstein sein. Er hat düstere, unmenschliche Ideen, die so spektakulär sind, dass sie die Welt niemals sehen möchte.

Verträumte(r) Astronautin/Astronaut

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter. Das ist der Traum dieses Erzählers. Wenn er erst einmal ins erzählen kommt, bleibt kein Stern mehr am Himmel.

Panische(r) Taucherin/Taucher

Aufregung ist unter Wasser so ziemlich das letzte, was dieser Erzähler gebrauchen kann. Und trotzdem ist er völlig aufgebracht.

Fremde(r) Außerirdische/Außerirdischer

Aus einer fernen Galaxie kommend erscheint diesem Erzähler alles und jeder auf unserem Planeten fremd. Und dieser neu entdeckte Planet enthält viel Material vor, um es genau zu untersuchen.

Bitte beachte: Hast du noch keine Einreichung gemacht oder findest keine passende Einreichung, dann wähle nacheinander zwei Erzähler aus dieser Liste und schreibe damit jeweils einen kurzen Text über ein Ereignis im Leben deiner Hauptfigur. Schreibe es beim ersten Mal aus der Perspektive des Erzählers deiner ersten Wahl. Schreibe es anschließend noch einmal aus der Perspektive des Erzählers deiner zweiten Wahl.

Details

Die Aufgabenstellung:

Suche dir eine kurze, frühere Einreichung von dir aus (z.B. von Tag 2 oder Tag 5) und erzähle sie aus der Perspektive einer der hier aufgeführten Erzähler.

Bearbeitungszeit:

Etwa 45 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe DinA4 Seite

  • Kopiere deine in neuer Perspektive verfasste Einreichung hier hinein.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
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Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 25: Die Erzähler

Perspektive: Fremde Außerirdische Der Tag, als ich auf diesem Planeten strandete. Den werde ich nie vergessen. Die erste Person, die ich sah, als ich mich durch das Geäst eines Baumes gekämpft hatte, war so ein junges Mädchen. Sie wirkte so wie alle Mädchen, die ich...

Tag 24: Schritt für Schritt

Da ich meinen Plot schon komplett geschrieben habe, will ich ihn hier nicht einstellen. ( mir wurde meine Idee schon einmal geklaut, das passiert mir nicht nochmal, sry) Aber einen ein paar Stationen schreibe ich : Noah verbringt seinen neunzehnten Geburtstag alleine,...

Tag 24: Schritt für Schritt

Mich gruselt ein wenig davor, hier meinen Plot zu veröffentlichen. Ich versuche es einfach kurz zu halten. Kurz und kryptisch. - Axicia- Amira langweilt sich. Amira sieht eine Möglichkeit, Spannung in ihr Leben zu bringen. Amira wird enttäuscht. Amiras Erwartungen...

Tag 25: Die Erzähler

"Hm... Hh... Haha... Hahaha... AhAHAHAHA... So eine lächerliche Geschichte. Im Fahrstuhl stecken bleiben. Wäre das kein gut überwachtes Gebäude gewesen, dann hätte sie niemand rechtzeitig gerettet. Dann wären sie jämmerlich erstickt. Sie hätten sich gegenseitig den...

Tag 25: Die Erzähler

"Hah! das weis ich noch. Dieser Junge da" er wandte sich seinen Mixturen zu. "Wie hiess der noch gleich? Ach ja, Noah. Ja der ist ein ganz besonderer Bursche. nicht ganz normal wenn man mich fragt" der Erfinder räusperte sich und lächelte verschwörerisch. "Er ist...

Tag 24 – Schritt für Schritt

Tag 24 - Schritt für Schritt

Tag 24 – Schritt für Schritt

Viele Wege führen ans Ziel

Der Weg bis zur vollendeten Geschichte kann häufig steinig sein. Immer wieder gelangen wir beim Schreiben an Stellen, wo sich uns zumindest in jenem Augenblick unüberwindbare Hindernisse in den Weg zu stellen scheinen. Manchmal ist es eine unserer Figuren, die nicht so will wie wir es wollen, ein anderes Mal stellen wir fest, dass wir weiter am Anfang der Geschichte bereits eine ähnliche Situation beschrieben haben, in der sich unsere Figuren jedoch ganz anders verhalten haben.

Aus diesem Grund machen sich viele GeschichtenerzählerInnen bereits vorab einen Plan, was nach ihrer Meinung wann im Ablauf der Geschichte geschehen muss. Damit legen sie den Verlauf der Geschichte (engl.: Plot) ganz grob fest, weshalb man diesen Vorgang auch plotten nennt. Natürlich gibt es auch diejenigen, denen die Geschichte einfach aus dem Handgelenk fließt, ohne dass sie zuvor einen solchen Plot schriftlich festgelegt haben. Aber wir wollen uns heute nicht dem Freischreiben, sondern eben dem Plotten widmen.

Auch hierzu kann man auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen. Einige schwören zum Beispiel auf die sogenannte Schneeflocken-Methode, bei der man immer im Wechsel mehr und mehr über die Geschichte und ihre Figuren festhält und mit jedem neuen Schritt die Struktur mehr detailliert. Andere nutzen die vielseitig bewährte Methode, zunächst eine Unterteilung in Akt I, Akt II und Akt III vorzunehmen. Und wieder andere folgen einfach einem starren Muster, das sie mit ihren eigenen Informationen befüllen und damit dann zum gewünschten Ziel gelangen.

Wir wollen uns heute jedoch noch keinem dieser Prinzipien unterwerfen, sondern erst einmal eine grundlegende Struktur schaffen. Nimm dir dazu ein weißes Blatt Papier (oder ein leeres Dokument deiner Schreibsoftware) und überlege dir wirklich nur ganz grob einzelne Meilensteine deiner Geschichte. Womit beginnt deine Geschichte? Wohin wird sie sich entwickeln? Wie sieht das Ende aus?

Formuliere jeden Meilenstein als vollständigen Satz aus, der beschreibt, was in dieser Szene vorkommen soll. Ordne anschließend deine Meilensteile so zeilenweise untereinander an, dass sich dadurch der Ablauf der Geschichte ergibt. Beachte aber bitte, dass nicht jedes Details schon als Meilenstein formuliert werden muss. Die Meilenstein-Liste, die du heute erstellst, ist ein grober Leitfaden für deine Gesamtgeschichte. Mithilfe dieser Liste kannst du später einfacher deine Geschichte ausformulieren. Es darf also zwischen den Meilensteinen ruhig größere Lücken geben, denn sicher hast du bereits eine Brücke zwischen diesen beiden Punkten im Kopf und das ist auch gut so.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Lege eine Meilenstein-Liste für den Ablauf deiner Geschichte an. Verwende jeweils nur einen Meilenstein pro Zeile. Wenn dir zwischen zwei Meilensteinen noch ein weiterer einfällt, dann füge ihn an der passenden Stelle als neue Zeile ein. Wenn du fertig bist, nummeriere deine Meilensteine.

Bearbeitungszeit:

Etwa 40 bis 60 Minuten

Umfang:

Etwa eine DinA4 Seite

  • Kopiere deine Meilenstein-Liste in dieser Feld.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Ehrfürchtig trat ich in die kühle Eingangshalle und ließ die Stille auf mich wirken. Die Wände waren mit Hieroglyphen und Säulen verziert, zwischen welchen in Schaukästen verschiedenste, zum Großteil vergoldete, Ausstellungsstücke thronten. Es war nur schwach...

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Amira zuckte ruckartig zusammen, als über ihr das Licht erlosch. Von einer Sekunde auf die andere war es stockfinster. Amira verharrte in ihrer geduckten Haltung und ihre Augen suchten panisch die Dunkelheit ab. Probehalber schloss sie die Augen und öffnete sie...

Tag 24: Schritt für Schritt

Tag 24 – Storytelling Adventure Month - Verena zieht von zu Hause aus in eine WG. - In Wien studiert sie englisch und Geschichte. - Ihr Essverhalten in der WG wird noch extremer als zu Hause. Statt FDH verzichtet sie an manchen Tagen fast völlig auf jegliche...

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Noah sah sich verwirrt um. Was zur Hölle war denn jetzt los? Er war zwar kein Weichei das sich gleich vor Schreck nass machte, aber wenn er eines hasste, dann war es Dunkelheit. Sein Puls begann zu rasen. Er konnte zwar noch einiges sehen, aber die Schatten ringsherum...

Tag 24: Schritt für Schritt

Da ich meinen Plot schon komplett geschrieben habe, will ich ihn hier nicht einstellen. ( mir wurde meine Idee schon einmal geklaut, das passiert mir nicht nochmal, sry) Aber einen ein paar Stationen schreibe ich : Noah verbringt seinen neunzehnten Geburtstag alleine,...

Tag 23 – Der Fluch der Mumie

Tag 23 - Der Fluch der Mumie

Tag 23 – Der Fluch der Mumie

Nachts allein im Museum

Mumien üben seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Zum Glück deiner Hauptfigur ist in einem Museum ganz in der Nähe gerade eine archäologische Ausstellung mit besonderen ägyptischen Funden angesagt. Es soll sogar eine begehbare Pyramide mitten im Museum geben und auch der Sarkophag eines früheren, bedeutenden Pharaos samt enthaltener Mumie wird auf einem Informationsblatt angepriesen.

Was liegt da ferner, als direkt nach der Arbeit die Ausstellung zu besuchen? Das Ticket ist schnell gelöst und schon nach den ersten Schritten steht deine Hauptfigur in einer großen Eingangshalle, deren Wände mit Hieroglyphen verziert sind. Säulen, ebenfalls verziert, führen auf beiden Seiten tiefer in die Halle hinein und zwischen den Säulen warten immer wieder prunkvolle, goldene Ausstellungsstücke auf ihre Betrachter. Deine Figur ist völlig fasziniert und bahnt sich ihren Weg immer tiefer ins Museum bis vor den Eingang zur Halle mit dem Sarkophag. Dort prangt ein wenig ägyptisches Hinweisschild, auf dem darum gebeten wird, dem Sarg nicht zu nahe zu kommen, es können sich immer noch Spuren von alten Giften oder Viren darin befinden, deren unsachgemäße Berührung zu nicht wünschenswerten Folgen führen kann.

Gerade als deine Figur die Sarkophagenhalle betritt, schaltet sich das Hauptlicht aus. Leicht verwirrt schaut sie sich um, aber sie ist völlig allein in dieser Halle. Erst der Blick auf die Uhr offenbart ihr, dass es schon nach 23 Uhr ist und das Museum wohl gerade geschlossen hat. Deine Figur muss völlig das Gefühl für Zeit verloren haben. Aber irgendwie wird es wohl einen Weg aus dem Museum geben. Wenn sie doch nur nicht gerade im Zentrum des Museums wäre, in dieser zwar schmuckvollen Halle mit dem Sarkophag, die aber nur noch notdürftig beleuchtet wird. Das Smartphone kann auch nicht als Leuchte benutzt werden, da der Akku nach einem ganzen Arbeitstag mehr als leer ist.

Stell dir nun vor, wie diese Szene weitergeht. Erwacht der alte Pharao zum Beispiel zum Leben? Findet deine Figur einen Weg aus dem Museum? Kommt sie vielleicht mit den alten Giften in Kontakt?

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Deine Hauptfigur ist nachts in einem Museum eingeschlossen. Dort findet gerade eine prunkvolle Ausstellung mit ägyptischen Schätzen statt. Ganz besonders angepriesen wurde der Raum mit dem Sarkophag und der Mumie des alten Pharaos. Der Smartphone-Akku ist leer, womit das Smartphone keine große Hilfe ist. Was passiert deiner Hauptfigur? Erwacht der alte Pharao zum Beispiel zum Leben? Findet sie einen Weg aus dem Museum? Oder kommt sie mit alten Giften in Kontakt, die sofort zu heftigen, brennenden Pusteln auf der Haut führen.

Bearbeitungszeit:

Etwa 30 bis 45 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe bis dreiviertel Din A4 Seite.

  • Kopiere deine Szenenfortführung hier hinein. Fasse dich dabei kurz.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
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Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 22: Der verlorene Kopf

Ich saß in einem Ledersessel vor dem Tisch des Kollegen meines Vaters, welcher aber noch nicht da war. Seine Sekretärin kannte mich mittlerweile, und hatte mir freundlich – und falsch – zu gelächelt, während sie mich zu dem Büro gebracht hatte. Er war bis jetzt jedes...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Die junge Frau kommt auf dem Asphalt zu sich. Ein älterer Herr findet sie und ruft den Notarzt, der eine Amnesie feststellt. Sie kommt ins Krankenhaus, wobei zu diesem Zeitpunkt immer mal wieder Bilder vor ihrem inneren Auge auftauchen, aber ebenso schnell...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Verena ergeht es ziemlich übel. Sie muss für ein paar Tage ins Krankenhaus, da sie seit dem Unfall kein Essen bei sich behalten kann. Dort erinnert sie sich zu Beginn nicht, was passiert war. Erst als die blonde Frau im Krankenhaus auftaucht und sich als Verenas...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Larkin blickte sich vorsichtig um. Sie hatte einige Schürfwunden, war aber ansonsten in Ordung. Dann entdeckte sie den Radfahrer, der neben ihr kniete und sie besorgt ansah. „Oh Gott, es tut mir so leid! Ist alles in Ordnung mit Ihnen? Soll ich einen Krankenwagen...

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Raven hatte Angst. Früher hatte ihm Dunkelheit nie etwas ausgemacht, und auch sonst war er nie sonderlich ängstlich gewesen, doch nach dem Brand machte er sich ständig Sorgen und befürchtete, dass ihm jemand Böses wollte. Unsicher tastete er sich an den Wänden...

Tag 22 – Der verlorene Kopf

Tag 22 - Der verlorene Kopf

Tag 22 – Der verlorene Kopf

Mordzeuge verliert Gedächtnis

Deine Hauptfigur besucht einen alten Bekannten, der ein Magnat in seinem Bereich ist. Zwar ist der Bekannte beim Zeitpunkt des Eintreffens nicht da, wird aber jeden Moment zurückerwartet, wie die Sekretärin verrät. Da sie die Hauptfigur ebenfalls gut kennt, lässt die Sekretärin sie schon einmal in das große Büro des Bekannten und schließt die Tür hinter ihr wieder.

Verschiedene Details im Büro zeugen von der Machtposition des Bekannten und können einen leicht einschüchternden Eindruck auf Fremde und Untergebene haben. Aber zum Glück ist die Hauptfigur weder fremd noch Untergebener, weswegen sie sich von diesen Dingen nicht einschüchtern lässt. Statt dessen fällt ihr Blick auf ein Fernrohr, das auf einem Stativ vor der großen Fensterfront sitzt, und ihre Neugier ist geweckt.

Sie blickt durch das Fernrohr und kann erst einmal gar nichts erkennen. Um Sterne zu sehen ist es zudem viel zu hell und von hier aus ist der Blick auf den Himmel stark begrenzt. Also lässt sie das Fernrohr über die Fenster des auf der anderen Straßenseite liegenden Gebäudes fahren. Die meisten von ihnen sind dunkel und es sind keine Personen zu sehen. Aber dann, das Fernrohr ist schon fast wieder auf dem Weg zum nächsten Fenster, entdeckt die Hauptfigur eine Person, einen Mann im Pyjama. Schnell wird das Fernrohr auf die neu entdeckte Person ausgerichtet. Sie steht am Fenster und blickt traurig nach draußen, wahrscheinlich nach unten auf die breite Straße. In diesem Moment erscheint eine zweite Person im Blickfeld. Sie hat lange, blonde Haare und irgendetwas kommt der Hauptfigur an ihr seltsam vor. Für den Moment glaubt sie sogar, einen spitzen Gegenstand aufblitzen zu sehen. Der Mann am Fenster dreht sich nun um und es scheint, als würden die beiden heftig streiten. Dann verschwinden Sie für einen Moment hinter dem seitlichen Vorhang. Der Mann erscheint ein letztes Mal mit einem schmerzverzerrten Gesicht, hält sich hilfesuchend am Vorhang fest und gleitet dabei nach unten. Die andere Person kommt zurück ins Bild des Fernrohres. Genau kann man ihr Gesicht nicht deuten, aber es wirkt ebenso entsetzt. Sie schaut sich ungläubig auf die eigenen Hände, von denen es blutrot heruntertropft.

Unsere Hauptfigur greift sich verkrampft an die Brust. Was hat sie da eben gesehen? Kann man dem Mann noch irgendwie helfen? Die verschiedensten Gedanken schießen ihr durch den Kopf. Sie faßt den Entschluß, in das Gebäude auf die andere Seite zu laufen, um nach dem Mann zu schauen, und stürmt aus dem Büro. Durch den Verkehr hat sie es so gerade geschafft, doch gerade auf dem Parkplatz des gegenüberliegenden Gebäudes angekommen, schießt plötzlich ein Radfahrer wie aus dem Nichts kommend auf sie zu. Ein Ausweichen ist nicht mehr möglich und beide stürzen zu Boden und unsere Hauptfigur wird schwarz vor Augen.

Nur langsam kommt sie wieder zu sich. Es dauert eine Weile, bis sie weiß, dass sie gerade auf dem harten Asphalt auf einem Parkplatz liegt, und ebenso langsam rappelt sie sich auf. Wie ist sie nur dorthin gelangt? Und was wollte sie hier überhaupt? Und warum ist der Parkplatz ansonsten völlig menschenleer? Das einzige, woran sie sich erinnern kann, ist ihr eigener Name. Sonst ist alles schwarz.

Nun bist du dran. Schreibe eine Kurzzusammenfassung, wie es mit der Hauptfigur weitergeht. Wie wird sie ihr Gedächtnis wieder erlangen? Und kann sie den Mord aufklären? Wird überhaupt ein Mord festgestellt? Entscheide du darüber, aber fasse dich kurz.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Deine Hauptfigur ist zufällig Zeuge eines Mordes geworden. Dummerweise hat sie danach bei einem Zusammenstoß mit einem Fahrradfahrer und dem darauffolgenden Sturz ihr Gedächtnis komplett verloren. Schreibe eine Kurzzusammenfassung, wie es mit der Hauptfigur weitergeht. Wie wird sie ihr Gedächtnis wieder erlangen? Und kann sie den Mord aufklären? Wird überhaupt ein Mord festgestellt? Entscheide du darüber, aber fasse dich kurz.

Bearbeitungszeit:

Etwa 20 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe DinA4 Seite

  • Kopiere deine Kurzzusammenfassung der weiteren Entwicklungen hier hinein.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 21: Aller Anfang ist schwer

Aller Anfang ist schwer Auf unserem Planeten Marisol war alles scheinbar wie immer. Die Vögel sangen, mein Freund Rufus, ein kleiner schwarzer Hund aus dem härtesten Metall der Welt – ein Roboter – wollte ein paar Runden um unsere Behausungen ziehen. Die Sonne brannte...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Ich saß in einem Ledersessel vor dem Tisch des Kollegen meines Vaters, welcher aber noch nicht da war. Seine Sekretärin kannte mich mittlerweile, und hatte mir freundlich – und falsch – zu gelächelt, während sie mich zu dem Büro gebracht hatte. Er war bis jetzt jedes...

Tag 21: Aller Anfang ist schwer

Kann man eine Liebe verlieren? Oder bleibt sie unsterblich? Die Zuneigung, die Kai zu Nora empfand, war nicht unter der eingestürzten Kathedrale begraben. Er spürte ein sanftes Vibrieren in seinem Herzen. An Rache dachte er nicht. Noch nicht. Jene Instinkte kommen...

Tag 21: Aller Anfang ist schwer

Wie oft hatte sie den Blick in den Himmel gerichtet? Wie oft hatte sie die Sterne betrachtet, bis ihr Nacken steif war? Wie oft hatte sie sich gefragt, ob es dort oben eine Endlichkeit gibt? Wenn sie so darüber nachdachte ... Nie. Sie hatte sich nie diese Frage...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Noah rappelte sich mühsam auf und sah sich um. Er stand auf dem Parkplatz vor Adrian Thornes riesigem Wolkenkratzer und wischte sich den Staub von der Kleidung. Er konnte sich beim besten Willen nicht daran erinnern, das er hierher gekommen war. Sein Weg führte ihn...

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