Tag 14: Das belauschte Gespräch

Mein MacGuffin:
Mordanschlag

Ideen für meinen Anfang mit einem MacGuffin:
„Sie muss sterben!“
Diese Worte hallten wie ein Echo in meinem Kopf wieder.
Ich sprintete die Treppen hinauf, auf der Suche nach Ayris, nach dem Mädchen, das noch heute Nacht einem Attentat zum Opfer fallen sollte.
Und das hatte ich nur durch Zufall erfahren. Ich weiß nicht einmal mehr, warum ich heute einen anderen Weg gegangen war, doch plötzlich hatten mich zwei Stimmen in der sonst stillen Gasse abgelenkt. Ein Name war gefallen. Ayris!
Sofort war ich hellhörig geworden und hatte mich in eine Nische gepresst. Ich hatte die beiden Personen nicht gesehen, doch ich kannte ihre Stimmen. Ich wusste ganz genau, wer sie waren und verstand genau deshalb nicht, warum sie den Tod des Mädchens wollten. Ich rief mir ihre Worte ins Gedächtnis.
„Ayris ist eine Gefahr. Sie muss sterben!“
„Wann?“
„Noch heute Nacht.“
„Gut. Ich kümmere mich um die Details.“
Dann hatten sich die beiden entfernt.
Aber sie hatten ihre Rechnung ohne mich gemacht. Wenn jemand dieses seltsame Mädchen töten durfte, dann war das ich. Ihr Leben gehörte mir!
Ich erklomm die letzten Stufen und rannte zu Ayris‘ Zimmertür. Ohne anzuklopfen, stürzte ich hinein…

Tag 14: Das belauschte Gespräch

Mein MacGuffin:
Larkins PC stürzt ab, als sie gerade eine wichtige Szene, in der Ravens Boshaftigkeit gezeigt wird, beendet hatte.

Ideen für meinen Anfang mit einem MacGuffin:
Der PC-Absturz bringt Larkin dazu, an ihrer Geschichte zu zweifeln und über Raven nachzudenken, der in der Szene eine wichtige Rolle spielte.

Tag 14: Das belauschte Gespräch

Mein MacGuffin:
Mikes Filme. Durch die arbeiten die beiden Hauptfiguren überhaupt zusammen. Gleichzeitig entzünden sich auch alle Konflikte daran.

Ideen für meinen Anfang mit einem MacGuffin:
Mike legt den Kopf schief um auf einer Linie mit dem Gesicht der Schauspielerin zu sein.
„Genau so.“, sagt er.
„Wie meinst du das.“, frage ich zurück.
„Genau so soll sie aussehen.“
Ich sehe zerdrückte, blonde Locken und von langen Wimpern überschattete Augen.
„Ich weiß nicht so genau. Das ist sehr klar. Kann man das auch vager halten. Ich meine, wir haben die technischen Möglichkeiten dazu.“
„Wie meinst du das?“, fragt Mike überrascht zurück: „Wieso vager? Meinst du dezenter? Aber das ist doch genau nicht unsere Absicht.“
„Ich meine nicht dezenter“, verteidige ich mich: „Ich meine tatsächlich vager. Wir müssen doch die Haarfarbe nicht sofort entscheiden.“
„Varianz?“, fragt Mike.
„Ja, Mike, Varianz. Das, was unser Verfahren auszeichnet.“

Tag 14: Das belauschte Gespräch

Mein MacGuffin:
Clara, die vorige Mitbewohnerin und Nichte des Wohnungsbesitzers

Ideen für meinen Anfang mit einem MacGuffin:
Verena stand vor der Küchentür. Unschlüssig, ob sie nun hineingehen sollte oder nicht. Hunger hatte sie keinen. Wasser konnte sie sich auch aus dem Badezimmer holen. Von drinnen hörte sie Sabines und Evas Stimmen. Sie hatte die beiden erst einmal kurz gesehen. Vor zwei Tagen, als sie sich vorstellen kam und sich für das jetzt von ihr bewohnte Zimmer in dieser Dreier-WG beworben hatte.

„Clara würde sie nicht hier dulden“, sagte Sabine.
„Wen?“, frage Eva.
„Die, deren Namen mir nie einfällt. Die Neue“, antwortete Sabine.
„Verena“, half ihr Eva.
„Ja genau die.“
„Stimmt. Sie entspricht so gar nicht Claras Vorstellungen einer Bewohnerin ihres ehemaligen Zimmers.“
„Sie hätte sie bestimmt nach der Probezeit rausgeworfen.“
„Jetzt sei doch nicht so. Lass ihr noch eine Chance. Hast du überhaupt schon mal mit ihr gesprochen?“
„Nein. Sie sitzt ja immer in ihrem Zimmer“, sagt Sabine. „In Claras Zimmer“, fügt sie hinzu.
„Claras Ex-Zimmer“, ergänzt Eva.
„Das kann kein Ex-Zimmer sein. Die Wohnung gehört immer noch Claras Onkel“, sagt Sabine etwas undeutlicher, da sie den Mund voll hat.

Verena drehte sich um und ging ins Bad, befüllte ihren Zahnputzbecher mit Wasser und schloss sich in ihrem Zimmer ein.

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