Tag 16: New York, New York

Ort 1:
Flatiron Building
Hermann, der beste Freund von Pennys verstorbenem Vater interessiert sich sehr für Architektur. Sie hat ihm ein Foto von ihr vor dem Gebäude versprochen. Und da um das Gebäude wegen der aerodynamischen Form angeblich ein starker Luftzug herrscht und den Frauen die Röcke hebt, zieht Penny vorsorglich ihre bequemen Jeans an.

Ort 2:
Guggenheim-Museum
Toni hat ihr den Auftrag gegeben, dass berühmte Guggenheim-Museum zu besuchen. Weil er das Museum aus diversen Filmen kennt. Ausserdem haben sie eine goldene Toilette installiert, die man tatsächlich benutzen könnte. Toni würde sich natürlich über ein Souvenir (z.B. Eine goldene Mini-Toilette freuen)

Ort 3:
Schifffahrt vom Battery Park zu Ellis Island und Liberty Island
Im Battery Park steht das Kunstwerk the Sphere von Koenig. Von diesem Park gehen Fähren Richtung Ellis Island, wo die zentrale Einwanderungsbehörde ihren Sitz hatte, weiter zu Liberty Island wo die Freiheitsstatue steht.

Tag 16: New York, New York

Ort 1:
Central Park
„Warst du eigentlich schon mal in einem anderen Land?“, fragte ich Ethan, der hinter mir auf der Couch lag und Fern sah, während ich mir am Tisch sitzend Bilder von Sehenswürdigkeiten andere Länder im Internet ansah.
Er lachte. „Nein, wie sollte ich auch? Ich war mein ganzes Leben nur zu Hause, versteckt. Und du?“
Ich schüttelte den Kopf. „Auch nicht, meine Eltern lassen mich ja kaum aus der Stadt. Aber wenn ich mir was aussuchen könnte, würde ich gerne mal nach New York.“
„New York? Warum das?“
Ich zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, das hat keinen besonderen Grund. Es ist nur, dass so viele davon erzählen, und es ja auch in vielen Filmen vorkommt.“
„Und was würdest du dir angucken wollen?“
„Auf jeden Fall den Central Park.“, antwortete ich.
Ethan runzelte die Stirn. „Warum denn den Central Park?“
„Es ist ein Park. Ein riesiger Park. Und ich liebe die Natur. Außerdem ist er in der Mitte einer Großstadt, wie krass ist das denn bitte?“
„Parks gibt’s hier auch.“, erwiderte Ethan.
Ich seufzte. „Das ist nicht das gleiche. Der Central Park ist berühmt, und außerdem gibt es da total viele Seen und Statuen und Denkmäler und was weiß ich nicht alles. Es gibt Geschichte.“

Ort 2:
Times Square
„Wie du meinst.“, sagte Ethan amüsiert. „Und was sonst noch?“
„Times Square.“
„Oh, wow. Reklame und Menschenmassen.“
Ich warf ihm über die Schulter einen genervten Blick zu. „Dich würde ich sowieso nicht mitnehmen.“
„Okay, okay. Es tut mir leid. Was ist so interessant am Times Square?“
„Für dich vermutlich nichts.“, antwortete ich. „Aber es gibt Menschen, die ‚Reklame‘ und ‚Menschenmassen‘ durchaus interessant finden.“
„Ich hab mich doch entschuldigt.“
„Und gleich machst du dich doch wieder lustig. Du interessierst dich gar nicht dafür, was ich sage oder was mir gefällt.“
Die leisen Stimmen, die aus dem Fernseher ertönt waren, verstummten und ich hörte, wie Ethan zu mir herüber kam. Er zog sich einen Stuhl heran und setzte sich neben mich. „Also, Times Square?“
Ich verdrehte die Augen. „Ich mag es einfach, andere Menschen zu beobachten. Und die Hektik, die dort herrschen muss. Ich meine, klar, es gibt auch Kinos und so’n Kram, aber… Menschen finde ich viel interessanter. Zu Hause sieht man ja immer nur die gleichen. Ich denke, es wäre einfach unbeschreiblich aufregend, so viele Menschen um sich zu haben. Und niemand, der einen kennt.“
„Weiß denn wirklich jeder, wer du bist?“, fragte Ethan.
„Ja.“, antwortete ich. „Und ich weiß, wer jeder andere ist. Mit wem ich reden darf, von wem ich mich fern halten soll. Wen ich mit Respekt begegnen, und wen wie Dreck behandeln kann. Und ständig fühlt man sich beobachtet.“

Ort 3:
High Line Park
„Irgendwann flieg ich mit dir nach New York.“, meinte Ethan und ich warf ihm einen fragenden Blick zu.
„Oh, tatsächlich? Und wie genau stellst du dir das vor?“
„Das weiß ich noch nicht, aber mir wird schon was einfallen.“, erwiderte er grinsend. „Also, was soll ich mir noch für die City Tour merken?“
„Den High Line Park“
„Noch einen Park?“
„Es ist eine zu einem Park umgebaute, ehemalige Güterzugtrasse.“, verteidigte ich mich.
„Okay, und was ist daran so besonders?“
„Es ist über dem Boden? Praktisch in der Luft? Und das ist cool?“
„Wenn du meinst.“, kommentierte Ethan.
„Du müsstest dir einfach mal die Bilder angucken, dann würdest du das schon verstehen.“, erwiderte ich.
Zur Antwort lachte Ethan nur, und ich schüttelte ergeben den Kopf.

Tag 16: New York, New York

Ort 1:
Central Park
Nubo wohnt selbst in einer Großstadt und kann des Leben dort eigentlich nicht leiden. Lieber würde er wieder zurück auf die Dörfer und Wälder ziehen, aber dort wäre er ganz alleine.

Ort 2:
Times Square
An diesem Ort tauchen viele fremde Leute aus allen Ländern der Welt auf. Vielleicht behandeln ihn diese Leute besser, da sie ihn ja nicht kennen und vielleicht findet er sogar Freunde.

Ort 3:
Zoo
Vielleicht sollte er auch einmal einen Zoo besuchen, da er gerne Tiere in seiner Nähe hat, da ihn dies an die guten alten Zeiten in der Natur erinnert.

Tag 16: New York, New York

Ort 1:
Columbia University
Mike besucht die Universität nicht zuletzt deswegen, um noch einmal ein wenig von der elitären Atmosphäre zu genießen und sich mit den dortigen Forschern auszutauschen. Der Aufenthalt wird jedoch zu einer schlimmen Enttäuschung für Mike, weil er vollkommen den Anschluss verloren hat und in die inneren Bereiche gar nicht erst eingelassen wird.

Ort 2:
Irgendeine Wrestling Veranstaltung
Mike wird versuchen, sich von der herben Enttäuschung abzulenken. Im Wrestling kann er sein bewundertes Männlichkeitsideal in entschärfter Form genießen. Schließlich konnte er sein eigenes Wunschbild zeitlebens immer nur in sublimierter Form ausleben.
Gleichzeitig fasziniert ihn die (auch für seinen Geschmack etwas plumbe) Performance als Inszenierung an sich. Sie erinnert ihn an die Dramaturgie seiner eigenen Filme.

Ort 3:
Central Park
Nach einem saufseligen Abend beim Wrestling wird Mike anstatt schlafen zu gehen, noch in den Central Park wandern, unwissend, dass dies für die meisten New Yorker ein Tabu darstellt. Er wird einem 25-jährigen schwulen Pärchen begegnen, mit ihnen zusammen einen Joint rauchen und sich fragen, ob sein Leben auch hätte anders sein können, wenn er jemals in der Lage gewesen wäre, sich so frei zu fühlen, wie die beiden.

Tag 16: New York, New York

Ort 1:
NBC Studios
Cate liebt TV. Sie kann endlich ihre Liebe zu Late Night ausdrücken

Ort 2:
09/11 Memorial
Zu Ehren ihres Vaters der bei den Anschlägen starb.

Ort 3:
New York Public Library –
Dort gibt es Bücher Cate liebt Bücher

Tag 16: New York, New York

Ort 1:
New York Public Library – Stephen A. Schwarzman Building
Die New York Public Library ist vermutlich die bekannteste Bibliothek der Welt. Amira war schon als Kind von dieser Bibliothek begeistert, deshalb erschien es ihr wie ein Traum, als feststand, dass sie nach New York fliegt, einen Ort, den sie eigentlich überhaupt nicht mag.
Amira hatte etwa zwei Stunden für ihren Besuch eingeplant. Sie war absolut begeistert von der antiken Bausweise, den hohen Decken mit ihren detaillierten Verzierungen und natürlich von den tausend und abertausenden Büchern.
Da es in der Bibliothek auch mehrere Ausstellungen gab, kam sich Amira eher wie in einem Museum vor.
Obwohl sie keine der Austellungen besuchte, wurden aus den zwei Stunden geschlagene vier Stunden. Amira hatte die Bücher nicht erst an einen der Tische mitgenommen, sondern sie setzte sich gleich vor das Regal und begann zu lesen. Einige Besucher warfen ihr einen missbilligenden Blick zu, den Amira aber gar nicht bemerkte. Sie wurde nur einmal unterbrochen, von einem Herrn in einem grauen Anzug, der sie bat, ein wenig zur Seite zu rücken, weil er nicht an sein gewünschtes Buch käme.

Ort 2:
Central Park
Amira konnte Großstädte nicht ausstehen. Sie lebte zwar selbst in einer, aber New York war mindestens doppelt so schlimm. Im Central Park fühlte sie sich immerhin etwas wohler, aber sie konnte die Hochhäuser immernoch sehen und den Straßenlärm immernoch hören. Sie suchte sich ein ruhiges Plätzchen, weit weg von den Tiergehegen (eingesperrte Tieren waren das Letzte, was sie jetzt brauchte), steckte sich Kopfhörer in die Ohren und schlug ihr Buch auf. Sie musste aber bald feststellen, dass der Central Park kein besonders geeignter Ort zum Lesen war; Geradeso entging sie einer Wasserschlacht von einer Gruppe Kleinkindern, ein freilaufender Hund raste auf sie zu und Amira sprang panisch auf die Bank, auf der sie saß. Ein Ball traf sie am Kopf und eine Gruppe Jugendlicher saß ein paar Meter entfernt von ihr und grölte und lärmte, was das Zeug hielt.
Nach einer halben Stunde verließ sie den Park wieder.

Ort 3:
Chinatown
Chinatown war einer der lautesten und überfülltesten Orte in New York. Als Amira zwischen den vielen Ständen und Läden stand, wusste sie selbst nicht mehr genau, was sie hierher verschlagen hatte. Sie blickte auf eine kleine Karte in ihrer Hand auf der die Ice Cream Factory verzeichnet war, ein Eisladen mit dem angeblich besten Eis der Welt. Das bezweifelte Amira stark, aber trotzdem wollte sie dem Laden mal einen Besuch abstatten. Das war jedoch schwieriger als erwartet. 65 BAYARD ST NEW YORK, NY, 10013 stand auf der Karte. Wie sollte sie die Adresse bitte finden? Es ging nicht anders, sie musste jemanden fragen. Die Auswahl an Leuten war groß, aber niemand schien ihr so richtig vertrauenswürdig.
Da tippte ihr jemand auf die Schulter. Amira drehte sich erschrocken um und vor ihr stand ein junger Mann mit ziemlich strubbeligen schwarzen Haaren und einem breiten Grinsen im Gesicht. „May I help you, young lady?“ fragte er mit einem ulkigen Akzent. Amira versuchte ihm stotternd ihre Lage zu erklären und der junge Mann verstand. Zehn Minuten später standen beide vor dem Eisladen. Und wiederum zwei Minuten später saßen beide an einem Tisch in der Nähe des Tresens und genossen ihr Eis. Amira hatten ihrem Retter natürlich ein Eis spendiert. Das war doch das Mindeste.

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