Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ein Krokodil namens Günibert, das mit seiner Familie in der Kanalisation lebte. Jeden Tag kroch es durch die engen Gänge auf der Suche nach besonderen Schätzen: Schlüssel, Spielzeug oder Telefone. Diese sammelte es in einer Truhe in seinem Zimmer. Das lag direkt unter dem Naturgeschichtlichen Museum, zweite Abbiegung links. Eines Tages aber hörte Günibert ein seltsames Röcheln, als er auf dem Treppenabsatz balancierte, um sein Gleichgewicht zu trainieren. Er spitzte seine Ohren, weitete die Augen, damit er in der Dunkelheit besser sehen konnte. Und da entdeckte er ihn: einen kleinen Fisch in schillernden Farben. Er lag etwas abseits am Ufer und atmete schwer. Günibert lief sofort zu ihm hin, nahm ihn in die Hand und lauschte seinem schweren Atmen. Er betrachtete ihn von allen Seiten. Noch nie hatte er ein solch seltsames Wesen gesehen. Normalerweise war hier unten alles dreckig und grau. Vorsichtig drückte er auf den keuchenden Bauch. Da flüsterte der Fisch „Bitte, bring mich zurück ins Wasser.“ Günibert ließ den kleinen Fisch vor Schreck fallen. Er plumpste in den Schlamm und kullerte ins Wasser. Der Fisch keuchte immer noch. Das Wasser war nicht salzig genug. Er müsste dringend zurück ins Meer. Günibert tat der kleine Fisch leid.
Deshalb entschied er sich, den Fisch zurück ins Meer zu bringen. Er kramte aus seiner Schatztruhe einen Beutel hervor, füllte ihn mit frischem Wasser, gab etwas Salz hinzu, das er in der Küche fand und legte den Fisch hinein. Dann knotete er den Beutel zu, packte seine Sachen und begann eine abenteuerliche Reise. Dem Fisch mit Namen Maximo ging es in dem Beutel viel besser.
Deshalb begannen sie zu reden. Maximo erklärte Günibert, wie das Meer aussah, erzählte ihm seine Geschichte von dem Leben im Aquarium. Auf ihrem Weg begegneten sie Helfern, die ihnen den Weg zeigten, und Gegnern (einer Flutwelle, Sackgassen, falschen Freunden), die sie vor Herausforderungen stellten.
Bis schließlich das ersehnte Meer in Reichweite kam. Günibert konnte es förmlich riechen, die Frische, den Salzgeruch. Er hörte das Kreischen der Möwen. Er befreite Maximo aus dem Beutel und entließ ihn in die Weite des Ozeans. Er selbst überlegte, ob er zu seiner Familie zurückkehrte oder neue Abenteuer erleben wollte, zum Beispiel in Amerika seine Verwandten zu besuchen.

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ein Junge mit besonderen Fähigkeiten, mit denen er allerdings nichts zu tun haben wollte. Jeden Tag versuchte er sein Geheimnis für sich zu behalten und seine Gabe zu verstecken. Eines Tages aber wurde er angegriffen und musste sich wehren. Dabei haben ihn andere beobachtet. Deshalb beschloss der Junge sich ihnen anzuschließen, den sie waren wie er. Deshalb konnte er endlich mehr er selbst sein und fand neue Freunde. Bis schließlich der Tag kam an dem er und seine Kumpels, gegen einen gemeinsamen Feind antreten mussten.

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ein lieber, netter, rücksichtsvoller Mann, von dem, die Mädchen nur schwärmen konnten. Jeden Tag berührte er mit seinen Worten, die er im Schulunterricht äußerte, da er Lehrer an einer Abendschule für Erwachsene war, die ihr Abitur nachholten. Eines Tages jedoch, sah eine hellsichtige Mutter von zwei kleinen Kindern, eine Blässe in seiner sonst so rosigen Gesichtsfarbe. Deshalb beschloss Sie intuitiv, endlich aus sich heraus zu kommen um ihn zu beweisen, dass sie eine Chance bei ihm verdient hätte und stellte fest, dass sie Krank war und es deshalb nicht vorher konnte. Diagnose AD(H)S im Erwachsenenalter. Deshalb wurde dieser Mann immer dünner und blasser, weil er zwar eine Seelenverwandtschaft von jemand in seiner Nähe spürte, doch niemals wusste, von wem sie ausging, am wenigsten, dass diese Energie von der introvertierten Träumerin in der letzten Reihe ausging. Bis schließlich die medikamentöse Behandlung erfolg zeigte und sie zum überraschen ihres Umfeldes nur so vor Lebensfreude und Weisheiten sprudelte. Wird er ihre Liebe für wahr halten und annehmen, wobei er ja weiß, dass sie für krank diagnostiziert wurde?

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ___. Jeden Tag ___. Eines Tages aber ___. Deshalb ___. Deshalb ___. Bis schließlich ___.

Es war einmal ein schwarzhaariger Junge, der mit einem Zirkus durch die Dörfer zog. Seine Mutter war tot, er hatte sie nur noch als Duft in Erinnerung.
Jeden Tag musste er tun, was sein Vater verlangte, jeden Tag musste er um 5 Uhr aufstehen, um die Tiere zu füttern und die Gurte, die von der Manegenkuppel hingen und Trapeze und seine älteren Schwestern hielten, zu prüfen und zu wachsen. Sie durften nicht hart werden, dann brachen sie und Ersatz war scher zu beschaffen. Es gab noch kein Internet zu jener Zeit, man musste in die nächste Stadt fahren und die war meist weit weg. Eines Tages aber sagten Laura und Lotta, sie waren Zwillinge, dass es ihnen unmöglich sei auch nur noch eine Vorstellung zu geben. Dass ihr Entschluss feststehe und sie in dieser Kleinstadt eine Lehre anfangen würden. Laura in einem Hotel. Und Lisa wollte Schreinerin werden. Der Junge hörte wie beide mit dem Vater sprachen, er verstand nicht alles. Auch von der Mutter wurde gesprochen. Dann sah er wie beide in ihrem Wagen verschwanden und eine Stunde später mit Koffern den Platz hinter der Schule verliessen. Sie hatten ihm nicht Aufwiedersehn gesagt. Sie hatten nicht Lebewohl gesagt. Deshalb ging er zu seinem Vater, dessen Wagen am anderen Ende des Platzes immer nah bei den Tieren stand – und sah wie er den Kopf in die Hände am Tisch saß und leise schluchzte. Er hätte ihn fast nicht wiedererkannt. Er hatte ihn noch nie weinen sehen. Deshalb beschloss er, dass es seine Aufgabe sein würde, die Schwestern zurückzuholen. Er schrieb einen Brief an seinen Vater, legte ihn an jenen Ort, wo er ihn erst nachmittags finden würde, versorgte noch ein letztes Mal die Tiere und ging wie immer zur Schule. Danach machte er sich auf, seine Schwestern zu finden. Bis er schliesslich in der Kleinstadt angekommen war, die er aufgeschnappt hatte, geschah jedoch im Zirkus etwas unbeschreiblich schreckliches.

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal ein unscheinbares Mädchen namens Anna. Jeden Tag besuchte sie die Realschule ihres Ortes. Eines Tages aber erhielt sie eine Drohung. Deshalb wurde ihr Leben auf den Kopf gestellt. Deshalb hat sie jetzt eine Mordanklage am Hals. Bis schließlich alles ein gutes Ende nimmt (hoffentlich).

Tag 2: Es war einmal …

Es war einmal eine Gymnasiastin namens Sarah. Jeden Tag lernte sie fleißig und ignorierte geflissentlich die Kommentare einiger Mitschüler.. Eines Tages aber bekommt sie die Chance, bei einem Labor an einer Facharbeit mitzuschreiben, die sie als Ersatznote für eines ihrer Abiturfächer nutzen will.. Deshalb geht sie guter Dinge zu besagtem Labor und fängt an zu arbeiten. Dort trifft sie nicht nur neue Freunde, sondern auch die Erkenntnis, dass nicht alle Tests anschlagen, wie sie ihrer Meinung nach sollten. Deshalb verfällt sie für kurze Zeit einer Sinnkrise, auch da sie beginnt, Gefühle zu hegen und immer verzweifelter versucht, auch in der Schule weiter mit allem klar zu kommen. Als sie auch noch ihre Gefühle gesteht und abgewiesen wird, zerbricht für kurze Zeit ihre Welt. Bis sie schließlich einsieht, dass im Leben nicht immer alles glattgeht, und das das Auskommen im Endeffekt nicht halb so wichtig ist wie der Weg, den sie gegangen ist und die Begegnungen, welche sie auf dem Weg gemacht hat.

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