Tag 30 – Achtung: Hochspannung!

Tag 30 - Achtung Hochspannung

Tag 30 – Achtung: Hochspannung!

Der Wunsch in der Schachtel

Die Großeltern haben deine Hauptfigur gebeten, ihnen bei der Entrümpelung des Dachbodens zu helfen. Sie selbst schaffen es gar nicht mehr dort hinauf und deine Figur beginnt gleich damit, sich durch die verschiedensten Erinnerungen zu graben. Plötzlich fällt ihr eine antike Holzschachtel in die Hände, die sie nie zuvor gesehen hat. Ihre Finger fahren über die samtweiche Oberfläche, auf der Suche nach Erinnerungen. Und dann dämmert es ihr.

“Die Schachtel hält genau einen Wunsch für dich bereit”, hatte die Großmutter immer gesagt. “Wenn du einmal groß bist, dann kannst du für einen ganzen Tag das Leben mit einer anderen Person tauschen.”

Früher hatte deine Hauptfigur die Geschichten der Großmutter immer geliebt. Und deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass sie auch diese Geschichte immer für ein Märchen gehalten hatte, vor allem, da sie nie wusste, von welcher Schachtel ihre Großmutter da sprach.

Aber jetzt lag dieses Märchen deutlich spürbar in ihren Händen. Sollte sie jetzt einfach den Deckel öffnen? Was würde wohl passieren?

Überlege dir, wie die Geschichte mit der Wunschbox weitergeht. Mit wem würde deine Hauptfigur für einen Tag ihr Leben tauschen wollen? Ist ein solcher Wunsch wirklich in der Schachtel enthalten? Versuche dabei kontinuierlich, die Spannung deines Textes bis zum Schluss der Szene zu erhöhen.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Überlege dir, wie die Geschichte mit der Wunschbox weitergeht. Mit wem würde deine Hauptfigur für einen Tag ihr Leben tauschen wollen? Ist ein solcher Wunsch wirklich in der Schachtel enthalten? Versuche dabei kontinuierlich, die Spannung deines Textes bis zum Schluss der Szene zu erhöhen.

Bearbeitungszeit:

Etwa 25 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe DinA4 Seite

  • Kopiere deine spannungsgeladene Szene hier hinein.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 29: Die Vorahnung

Dies ist das Vorahnungselement meiner Geschichte: Träume Und so stelle ich mir vor, das Element in meiner Geschichte einzubauen: Jaja, ich weiß, das ist ein Klassiker. 😀 Meine Figur träumt immer wieder in Anspielungen von einer Szene, die sich erst später in Gänze...

Tag 29: Die Vorahnung

Dies ist das Vorahnungselement meiner Geschichte: Ein Traum Und so stelle ich mir vor, das Element in meiner Geschichte einzubauen: Noah zuckte zusammen als er das Gespräch zwischen seinem Onkel und seinem Vater belauschte. Was hatten sie gerade gesagt? Er ist einer...

Tag 29: Die Vorahnung

Dies ist das Vorahnungselement meiner Geschichte: Erinnerung Und so stelle ich mir vor, das Element in meiner Geschichte einzubauen: Verena fliegt zum zweiten Mal in ihrem Leben nach New York. Vor dem Check-in-Schalter erinnert sie sich ganz intensiv an jenen Tag, als...

Tag 30: Achtung: Hochspannung!

Amira presste den Ärmel ihres Pullovers auf ihre Nase und kniff verbissen die Augen zusammen. Entweder verrottete hier gerade eine Leiche oder ihr Großvater bewahrte hier oben eine Stinkbombensammlung auf, die gerade explodiert war. Ein Würgreiz bahnte sich den Weg...

Tag 30: Achtung: Hochspannung!

Noah griff mit zitternden Händen nach der kleinen Box und fuhr sanft mit den Fingern über die schönen Verzierungen. Ob er es wirklich wagen sollte? Andererseits hatte er nichts mehr zu verlieren. Das hatte er schon. Er biss sich fest auf die Lippen, bis die Schmerzen...

Tag 29 – Die Vorahnung

Tag 29 - Die Vorahnung

Tag 29 – Die Vorahnung

Die Geister, die ich rief

Kennst du auch dieses Gefühl, das man manchmal hat, wenn plötzlich alle Gedanken in unserem Kopf sich nur noch um eine Person drehen, weil man diese vielleicht schon länger nicht gesehen oder gesprochen hat. Dieses Gefühl, wenn nur wenige Sekunden später plötzlich das Telefon klingelt und genau die Person, die uns nicht mehr aus dem Kopf geht, am anderen Ende der Leitung ist und uns freundlich ein “Hallo” entgegenbringt.

Dieses Gefühl der Vorahnung kannst du dir auch für deine Geschichte zunutze machen, wenn es in das Genre deiner Geschichte und zu einer deiner Figuren passt. Dabei muss es sich natürlich nicht zwangsläufig um eine Vorahnung eines bevorstehenden Telefonates handeln – das wäre auf Dauer etwas langweilig. Manchmal handelt es sich bei diesen Vorahnungen, die man übrigens auch als Vorausdeutungen bezeichnet, zum Beispiel auch um nebulöse Erinnerungen an Dinge aus der Vergangenheit, um die Figur dann später mit diesen Dingen wieder zusammenzubringen. Wenn man sich beispielsweise an ein altes Gebäude aus der Kindheit erinnert und dann später in der Geschichte genau dieses Gebäude aufsuchen muss, um dort etwas wichtiges zu erledigen. Auch das ist natürlich nur ein Beispiel von vielen. Aber dir fallen da bestimmt viele weitere gute Elemente ein, mit denen du deinen Leserinnen und Lesern ein derartiges Gefühl der Vorahnung erleben lässt.

Überlege dir ein solches Element für deine Geschichte. Um was könnte es sich handeln, und wie würdest du es in deine Geschichte schon recht früh einweben?

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Überlege dir ein solches Element für deine Geschichte. Um was könnte es sich handeln, und wie würdest du es in deine Geschichte schon recht früh einweben?

Bearbeitungszeit:

Etwa 20 Minuten

Umfang:

Etwa eine viertel DinA4 Seite

  • Beschreibe dein Element mit einem Satz.
  • Beschreibe hier, wie du dein Element in deiner Geschichte verwenden willst.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 29: Die Vorahnung

Dies ist das Vorahnungselement meiner Geschichte: Amiras Gedanken schweifen ab und sie denkt an den Typen, der sie im Treppenhaus angerempelt hat, und am nächsten Tag trifft sie natürlich genau diesen Typen wieder. Und so stelle ich mir vor, das Element in meiner...

Tag 28: Der Zwilling

Tag 28 – Storytelling Adventure Month Dialog mit der Zwillingsschwester (Anna) „Kann ich dir etwas helfen?“ fragt Anna, die ihrer Schwester beim geschäftigen Treiben in der Küche zusieht, obwohl sich der kleine runde Tisch längst unter der Last der Obstschale und der...

Tag 28: Der Zwilling

Ich saß auf der Couch und sah fern, als es plötzlich geklingelt hatte. Vollkommen verwirrt war ich zur Tür gegangen, hatte geöffnet und meinem Ebenbild gegenüber gestanden. Einem, zugegeben, ziemlich zerzausten und durchnässten Ebenbild, aber die Ähnlichkeit war...

Tag 29: Die Vorahnung

Dies ist das Vorahnungselement meiner Geschichte: Durch die Drohbriefe, Morde und merkwürdigen Geschehnisse, wird Sam langsam etwas paranoid und fühlt sich andauernd verfolgt; meint in jedem Schatten etwas zu sehen. Und so stelle ich mir vor, das Element in meiner...

Tag 28: Der Zwilling

"Lang nicht mehr gesehen Brüderchen" David Cross sah sich in der kleinen Küche um in der sein Bruder , ihm gegenüber saß und ihn verstohlen musterte. "Stimmt. Wie kommt es das du mitten in der Nacht reinschneist? noch dazu in so einem Zustand. Ich dachte dir geht es...

Tag 28 – Der Zwilling

Tag 28 - Der Zwilling

Tag 28 – Der Zwilling

Das entlockte Geheimnis

Geheimnisse hatten wir bereits das eine oder andere Mal in unseren Tagesaufgaben. Allerdings noch nicht in der Form, wie wir sie uns heute anschauen möchten. Es geht um folgende Grundsituation:

Seit Jahren hat deine Hauptfigur nichts mehr von ihrem Zwilling gehört. Bis diese(r) gestern spätabends im strömenden Regen begossen wie ein Pudel vor der Haustür stand. Das Gästezimmer war schnell hergerichtet und die Nacht brachte genügend Zeit mit sich, um sich die verschiedensten Fragen an den Zwilling durch den Kopf gehen zu lassen. “Was ist geschehen?”, “Wo kommst du her?”, “Warum siehst du so verlottert aus?”, und viele mehr, ohne sie direkt stellen zu können.

Der nächste Tag bricht heran und am reichlich gedeckten Frühstückstisch entspinnt sich zwischen frischen Brötchen, Müsli und Salami ein Dialog zwischen den beiden.

Schreibe als Übung den Dialog zwischen den beiden. Das Ziel des Dialogs ist es, dass ganz im Gegensatz zu den Erwartungen nicht der Zwilling all seine Geheimnisse preis gibt (das kann zusätzlich passieren), sondern dass auch deine Hauptfigur sich ein wichtiges Geheimnis entlocken lässt.

Versuche dabei, dich auf Sprecherverben wie “sage”, “fragte”, “flüsterte” und “schrie” zu beschränken und auf die Verwendung von “jammerte”, “säuselte”, “erklärte”, “grunzte” oder ähnliche zu verzichten. Derartige Sprecherverben wie die zuletzt genannten weisen in der Regel auf einen schwachen Dialog hin. Sie lenken zudem zu sehr vom Dialog ab. Arbeite statt dessen lieber mit der Körpersprache, der Mimik und den Handlungen deiner Figuren, um die Ausdrucksstärke der Figur zu unterstreichen.

Wir freuen uns auf einen kurzen, knackigen Dialog der beiden.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Schreibe einen kurzen Dialog zwischen deiner Hauptfigur und ihrem Zwilling, die sich beim Frühstück über Probleme unterhalten. Welcher Natur diese Probleme sind, ist dir überlassen (und kann an deine Geschichte angepasst werden). Am Ende des Dialogs sollte deine Hauptfigur aus Versehen eines ihrer Geheimnisse preisgegeben haben.

Bearbeitungszeit:

Etwa 30 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe DinA4 Seite

  • Hier kannst du deinen heutigen Dialog hineinkopieren.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 28: Der Zwilling

Ich saß auf der Couch und sah fern, als es plötzlich geklingelt hatte. Vollkommen verwirrt war ich zur Tür gegangen, hatte geöffnet und meinem Ebenbild gegenüber gestanden. Einem, zugegeben, ziemlich zerzausten und durchnässten Ebenbild, aber die Ähnlichkeit war...

Tag 28: Der Zwilling

Sie kauert in einer schüchternen Haltung am Tisch, als wäre sie bei einer völlig Fremden. Genauso, wie ich es wahrscheinlich getan hätte, wenn ich sie wäre. Ihre Gestik erscheint mir wie ein Spiegel, so dass ich plötzlich auch nervös werde. "Nimm dir ruhig.", sage...

Tag 26: Das Blatt der Zeit

Mein zufällig gewählter Textabschnitt ist aus dem Buch: »Wald (von Doris Knecht)« (S. 133, Z. 12 ff). Klar, dass es in der Gegenwart spielt. Durch die gewählte Zeitform, das Handy und die Namen. Die Zeit vergeht realistisch, denn genauso lang würde ich...

Tag 26: Das Blatt der Zeit

Mein zufällig gewählter Textabschnitt ist aus dem Buch: »Kirschblüten und rote Bohnen« (S. 45, Z. 20 ff). Der Absatz ist sehr kurz. Es wird ein Zustand beschrieben, der auf eine bestimmte Zeitspanne zutrifft, welche sich jedoch nicht ablesen lässt. Man...

Tag 27: Die Storymap

Es wird wahrscheinlich eine short story werden. Daher gibt es auch nicht viele Personen (vergleichbar einem Kammerstück). Es ist nur ihr nächstes Umfeld, das in der Geschichte eine Rolle spielen wird.

Tag 25 – Die Erzähler

Tag 25 - Die Erzähler

Tag 25 – Die Erzähler

Perspektivenwechsel

Im Verlauf des Storytelling Adventure Month hast du bereits einige Szenen und Zusammenfassungen geschrieben. Auch wenn einige Aufgaben davon auf den ersten Blick nur indirekt etwas mit deiner eigenen Geschichte zu tun hatten, so hast du doch mehr über deine Figuren, Orte und Konflikte erfahren. Und du hast bereits verschiedene Schreibübungen durchgeführt. Damit wollen wir auch heute nicht aufhören. Vielmehr wollen wir heute einmal auf deine frühere Einreichung zurückblicken und mit einer davon arbeiten.

Suche dir deshalb aus deinen früheren Einreichungen eine aus, die nicht zu lang ist (zum Beispiel deine Einreichung von Tag 2 oder die von Tag 5) und lege dir diesen Text bereit.

Im folgenden findest du eine Liste mit Vorschlägen verschiedener Erzähler. Suche dir davon ebenfalls einen aus und schreibe deinen Text so um, dass er aus der Perspektive dieses Erzählers deiner Wahl geschildert wird. (Die Erzähler haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Wenn du mit deiner Wahl nicht so recht vorankommst, versuche einen anderen Erzähler.)

 

Besorgte(r) Chefin/Chef einer Sicherheitsbehörde

Eigentlich will dieser Erzähler höchste Geheimhaltung erzwingen. Gleichzeitig müssen aber alle notwendigen und wichtigen Informationen preisgegeben werden.

Fürsorgliche(r) Kindergärtnerin/Kindergärtner

Bei diesem Erzähler spürt man die Liebe und Fürsorge innerhalb jedes einzelnen Satzes.

Hexe aus Schneewittchen

Dieser Erzähler spielt falsche Tatsachen vor und führt eventuell in die Irre. Seine Absichten sind nicht eindeutig erkennbar.

Kleines Kind

Aus der Sicht eines kleinen Kindes ist vieles in einer Geschichte denkbar und möglich, was einem Erwachsenen durch, dessen Erfahrung durchaus falsch vorkommen mag.

Laute(r) Marktschreierin/Marktschreier

Kurze, knappe Sätze markieren das Geschrei dieses Erzählers, schließlich will er seine Waren an die Frau oder den Mann bringen.

Verrückte(r) Forscherin/Forscher

Während verschiedene Mixturen in Gläschen und Kolben vor sich hinköchern, sprießen diesem Erzähler die irresten Ideen.

Edle(r) Ritterin/Ritterin

Voller stolz und Edelmut gibt dieser Erzähle seine eigenen Erlebnisse gegenüber anderen wieder.

Verstörte(r) Erfinderin/Erfinder

Dieser Erzähler könnte fast der Zwillingsbruder von Frankenstein sein. Er hat düstere, unmenschliche Ideen, die so spektakulär sind, dass sie die Welt niemals sehen möchte.

Verträumte(r) Astronautin/Astronaut

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter. Das ist der Traum dieses Erzählers. Wenn er erst einmal ins erzählen kommt, bleibt kein Stern mehr am Himmel.

Panische(r) Taucherin/Taucher

Aufregung ist unter Wasser so ziemlich das letzte, was dieser Erzähler gebrauchen kann. Und trotzdem ist er völlig aufgebracht.

Fremde(r) Außerirdische/Außerirdischer

Aus einer fernen Galaxie kommend erscheint diesem Erzähler alles und jeder auf unserem Planeten fremd. Und dieser neu entdeckte Planet enthält viel Material vor, um es genau zu untersuchen.

Bitte beachte: Hast du noch keine Einreichung gemacht oder findest keine passende Einreichung, dann wähle nacheinander zwei Erzähler aus dieser Liste und schreibe damit jeweils einen kurzen Text über ein Ereignis im Leben deiner Hauptfigur. Schreibe es beim ersten Mal aus der Perspektive des Erzählers deiner ersten Wahl. Schreibe es anschließend noch einmal aus der Perspektive des Erzählers deiner zweiten Wahl.

Details

Die Aufgabenstellung:

Suche dir eine kurze, frühere Einreichung von dir aus (z.B. von Tag 2 oder Tag 5) und erzähle sie aus der Perspektive einer der hier aufgeführten Erzähler.

Bearbeitungszeit:

Etwa 45 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe DinA4 Seite

  • Kopiere deine in neuer Perspektive verfasste Einreichung hier hinein.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 24: Schritt für Schritt

Mich gruselt ein wenig davor, hier meinen Plot zu veröffentlichen. Ich versuche es einfach kurz zu halten. Kurz und kryptisch. - Axicia- Amira langweilt sich. Amira sieht eine Möglichkeit, Spannung in ihr Leben zu bringen. Amira wird enttäuscht. Amiras Erwartungen...

Tag 24: Schritt für Schritt

Ich habe meinen Plot schon geplant und möchte Ideen-Klau vermeiden, deshalb fasse ich das Ganze hier nur kurz zusammen: Larkins PC stürzt an der wichtigsten Szene ihres Buches ab. Sie geht in ihr Lieblingscafé und versucht, sich mit ein bisschen heißer Schokolade...

Tag 25: Die Erzähler

Marktschreier Eilmeldung! Eilmeldung! Samantha Abbott ist verschwunden! Ja, Sie haben richtig gehört. Samantha, Tochter von Richard und Elisabeth Abbott, ist weg gelaufen. Zumindest ist das die offizielle Erklärung. Es gehen allerdings Gerüchte um, dass sie von...

Tag 25: Die Erzähler

"Hey, Clara, erinnerst du dich noch an Larkin?" "Larkin Bailey?" "Ja, genau die." "Hach, sie war so ein süßes Mädchen. Wir haben sie alle geliebt, auch die anderen Kinder, und das, obwohl sie so ruhig und schüchtern war. Und die Geschichten, die sie immer erzählt...

Tag 24: Schritt für Schritt

Da ich meinen Plot schon komplett geschrieben habe, will ich ihn hier nicht einstellen. ( mir wurde meine Idee schon einmal geklaut, das passiert mir nicht nochmal, sry) Aber einen ein paar Stationen schreibe ich : Noah verbringt seinen neunzehnten Geburtstag alleine,...

Tag 24 – Schritt für Schritt

Tag 24 - Schritt für Schritt

Tag 24 – Schritt für Schritt

Viele Wege führen ans Ziel

Der Weg bis zur vollendeten Geschichte kann häufig steinig sein. Immer wieder gelangen wir beim Schreiben an Stellen, wo sich uns zumindest in jenem Augenblick unüberwindbare Hindernisse in den Weg zu stellen scheinen. Manchmal ist es eine unserer Figuren, die nicht so will wie wir es wollen, ein anderes Mal stellen wir fest, dass wir weiter am Anfang der Geschichte bereits eine ähnliche Situation beschrieben haben, in der sich unsere Figuren jedoch ganz anders verhalten haben.

Aus diesem Grund machen sich viele GeschichtenerzählerInnen bereits vorab einen Plan, was nach ihrer Meinung wann im Ablauf der Geschichte geschehen muss. Damit legen sie den Verlauf der Geschichte (engl.: Plot) ganz grob fest, weshalb man diesen Vorgang auch plotten nennt. Natürlich gibt es auch diejenigen, denen die Geschichte einfach aus dem Handgelenk fließt, ohne dass sie zuvor einen solchen Plot schriftlich festgelegt haben. Aber wir wollen uns heute nicht dem Freischreiben, sondern eben dem Plotten widmen.

Auch hierzu kann man auf verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen. Einige schwören zum Beispiel auf die sogenannte Schneeflocken-Methode, bei der man immer im Wechsel mehr und mehr über die Geschichte und ihre Figuren festhält und mit jedem neuen Schritt die Struktur mehr detailliert. Andere nutzen die vielseitig bewährte Methode, zunächst eine Unterteilung in Akt I, Akt II und Akt III vorzunehmen. Und wieder andere folgen einfach einem starren Muster, das sie mit ihren eigenen Informationen befüllen und damit dann zum gewünschten Ziel gelangen.

Wir wollen uns heute jedoch noch keinem dieser Prinzipien unterwerfen, sondern erst einmal eine grundlegende Struktur schaffen. Nimm dir dazu ein weißes Blatt Papier (oder ein leeres Dokument deiner Schreibsoftware) und überlege dir wirklich nur ganz grob einzelne Meilensteine deiner Geschichte. Womit beginnt deine Geschichte? Wohin wird sie sich entwickeln? Wie sieht das Ende aus?

Formuliere jeden Meilenstein als vollständigen Satz aus, der beschreibt, was in dieser Szene vorkommen soll. Ordne anschließend deine Meilensteile so zeilenweise untereinander an, dass sich dadurch der Ablauf der Geschichte ergibt. Beachte aber bitte, dass nicht jedes Details schon als Meilenstein formuliert werden muss. Die Meilenstein-Liste, die du heute erstellst, ist ein grober Leitfaden für deine Gesamtgeschichte. Mithilfe dieser Liste kannst du später einfacher deine Geschichte ausformulieren. Es darf also zwischen den Meilensteinen ruhig größere Lücken geben, denn sicher hast du bereits eine Brücke zwischen diesen beiden Punkten im Kopf und das ist auch gut so.

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Lege eine Meilenstein-Liste für den Ablauf deiner Geschichte an. Verwende jeweils nur einen Meilenstein pro Zeile. Wenn dir zwischen zwei Meilensteinen noch ein weiterer einfällt, dann füge ihn an der passenden Stelle als neue Zeile ein. Wenn du fertig bist, nummeriere deine Meilensteine.

Bearbeitungszeit:

Etwa 40 bis 60 Minuten

Umfang:

Etwa eine DinA4 Seite

  • Kopiere deine Meilenstein-Liste in dieser Feld.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Amira zuckte ruckartig zusammen, als über ihr das Licht erlosch. Von einer Sekunde auf die andere war es stockfinster. Amira verharrte in ihrer geduckten Haltung und ihre Augen suchten panisch die Dunkelheit ab. Probehalber schloss sie die Augen und öffnete sie...

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Tag 23 – Storytelling Adventure Month Jetzt war auch das letzte Licht erloschen. Nur die Beleuchtung für die Notausgänge legte noch einen zarten grünen Schimmer über die Bereiche der vier Türen, die aus diesem Raum wieder hinausführten. War sie eingeschlafen? Verena...

Tag 24: Schritt für Schritt

Mich gruselt ein wenig davor, hier meinen Plot zu veröffentlichen. Ich versuche es einfach kurz zu halten. Kurz und kryptisch. - Axicia- Amira langweilt sich. Amira sieht eine Möglichkeit, Spannung in ihr Leben zu bringen. Amira wird enttäuscht. Amiras Erwartungen...

Tag 24: Schritt für Schritt

Ich habe meinen Plot schon geplant und möchte Ideen-Klau vermeiden, deshalb fasse ich das Ganze hier nur kurz zusammen: Larkins PC stürzt an der wichtigsten Szene ihres Buches ab. Sie geht in ihr Lieblingscafé und versucht, sich mit ein bisschen heißer Schokolade...

Tag 24: Schritt für Schritt

Tag 24 – Storytelling Adventure Month - Verena zieht von zu Hause aus in eine WG. - In Wien studiert sie englisch und Geschichte. - Ihr Essverhalten in der WG wird noch extremer als zu Hause. Statt FDH verzichtet sie an manchen Tagen fast völlig auf jegliche...

Tag 23 – Der Fluch der Mumie

Tag 23 - Der Fluch der Mumie

Tag 23 – Der Fluch der Mumie

Nachts allein im Museum

Mumien üben seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Zum Glück deiner Hauptfigur ist in einem Museum ganz in der Nähe gerade eine archäologische Ausstellung mit besonderen ägyptischen Funden angesagt. Es soll sogar eine begehbare Pyramide mitten im Museum geben und auch der Sarkophag eines früheren, bedeutenden Pharaos samt enthaltener Mumie wird auf einem Informationsblatt angepriesen.

Was liegt da ferner, als direkt nach der Arbeit die Ausstellung zu besuchen? Das Ticket ist schnell gelöst und schon nach den ersten Schritten steht deine Hauptfigur in einer großen Eingangshalle, deren Wände mit Hieroglyphen verziert sind. Säulen, ebenfalls verziert, führen auf beiden Seiten tiefer in die Halle hinein und zwischen den Säulen warten immer wieder prunkvolle, goldene Ausstellungsstücke auf ihre Betrachter. Deine Figur ist völlig fasziniert und bahnt sich ihren Weg immer tiefer ins Museum bis vor den Eingang zur Halle mit dem Sarkophag. Dort prangt ein wenig ägyptisches Hinweisschild, auf dem darum gebeten wird, dem Sarg nicht zu nahe zu kommen, es können sich immer noch Spuren von alten Giften oder Viren darin befinden, deren unsachgemäße Berührung zu nicht wünschenswerten Folgen führen kann.

Gerade als deine Figur die Sarkophagenhalle betritt, schaltet sich das Hauptlicht aus. Leicht verwirrt schaut sie sich um, aber sie ist völlig allein in dieser Halle. Erst der Blick auf die Uhr offenbart ihr, dass es schon nach 23 Uhr ist und das Museum wohl gerade geschlossen hat. Deine Figur muss völlig das Gefühl für Zeit verloren haben. Aber irgendwie wird es wohl einen Weg aus dem Museum geben. Wenn sie doch nur nicht gerade im Zentrum des Museums wäre, in dieser zwar schmuckvollen Halle mit dem Sarkophag, die aber nur noch notdürftig beleuchtet wird. Das Smartphone kann auch nicht als Leuchte benutzt werden, da der Akku nach einem ganzen Arbeitstag mehr als leer ist.

Stell dir nun vor, wie diese Szene weitergeht. Erwacht der alte Pharao zum Beispiel zum Leben? Findet deine Figur einen Weg aus dem Museum? Kommt sie vielleicht mit den alten Giften in Kontakt?

 

Details

Die Aufgabenstellung:

Deine Hauptfigur ist nachts in einem Museum eingeschlossen. Dort findet gerade eine prunkvolle Ausstellung mit ägyptischen Schätzen statt. Ganz besonders angepriesen wurde der Raum mit dem Sarkophag und der Mumie des alten Pharaos. Der Smartphone-Akku ist leer, womit das Smartphone keine große Hilfe ist. Was passiert deiner Hauptfigur? Erwacht der alte Pharao zum Beispiel zum Leben? Findet sie einen Weg aus dem Museum? Oder kommt sie mit alten Giften in Kontakt, die sofort zu heftigen, brennenden Pusteln auf der Haut führen.

Bearbeitungszeit:

Etwa 30 bis 45 Minuten

Umfang:

Etwa eine halbe bis dreiviertel Din A4 Seite.

  • Kopiere deine Szenenfortführung hier hinein. Fasse dich dabei kurz.
  • Hier kannst du Schlagworte zum Inhalt deiner Einreichung festlegen. Schlagworte dienen dazu, den Text später schneller wieder auffinden zu können.
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Einreichungen anderer Teilnehmer

Tag 22: Der verlorene Kopf

Larkin blickte sich vorsichtig um. Sie hatte einige Schürfwunden, war aber ansonsten in Ordung. Dann entdeckte sie den Radfahrer, der neben ihr kniete und sie besorgt ansah. „Oh Gott, es tut mir so leid! Ist alles in Ordnung mit Ihnen? Soll ich einen Krankenwagen...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Als sie erwachte, war sie zuerst nicht in der Lage sich zu bewegen. Ihr ganzer Körper war wie betäubt, ihr Kopf dröhnte schmerzvoll und in ihren Ohren rauschte es. Vor ihrem verschwommenen Blickfeld tauchten mehrere Personen auf, die auf sie einredeten, doch ihre...

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Noah sah sich verwirrt um. Was zur Hölle war denn jetzt los? Er war zwar kein Weichei das sich gleich vor Schreck nass machte, aber wenn er eines hasste, dann war es Dunkelheit. Sein Puls begann zu rasen. Er konnte zwar noch einiges sehen, aber die Schatten ringsherum...

Tag 23: Der Fluch der Mumie

Amira zuckte ruckartig zusammen, als über ihr das Licht erlosch. Von einer Sekunde auf die andere war es stockfinster. Amira verharrte in ihrer geduckten Haltung und ihre Augen suchten panisch die Dunkelheit ab. Probehalber schloss sie die Augen und öffnete sie...

Tag 22: Der verlorene Kopf

Ich saß in einem Ledersessel vor dem Tisch des Kollegen meines Vaters, welcher aber noch nicht da war. Seine Sekretärin kannte mich mittlerweile, und hatte mir freundlich – und falsch – zu gelächelt, während sie mich zu dem Büro gebracht hatte. Er war bis jetzt jedes...

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